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Galerie Robert Drees

© Roland Schmidt

Ausstellungen

Everything but Canvas

Die Gruppenausstellung in der Galerie Robert Drees widmet sich vom 26. Januar bis 9. März – wie der Titel bereits andeutet – Kunstwerken, die nicht auf Leinwand oder im klassischen Format des Tafelbildes entstanden sind.

Im Fokus steht dabei die Auseinandersetzung der abstrakten und konkreten Malerei mit zeitgenössischen Mitteln der Kunst. Darüberhinaus wird auch das wechselseitige Spannungsverhältnis zwischen Flächigkeit und Dreidimensionalität, zwischen Malerei und Skulptur thematisiert. Mit den Galeriekünstlern Eric Butcher, Mikael Fagerlund und Julia Mangold sowie der Gastkünstlerin Susanne Rottenbacher aus Berlin begegnen einen in der Ausstellung künstlerische Positionen, deren Trägermaterialien aus Acrylglas, Holz, Aluminium oder Papier bestehen. Die Ausstellung gibt einen Einblick in die Möglichkeitsbereiche zeitgenössischer Malerei und Zeichnung im weiteren Sinne.

Über Eric Butcher

Die metallisch glatten, minimalistischen Wandobjekte des britischen Künstlers Eric Butcher (*1970, Oxfordshire, UK) bewegen sich an der Schnittstelle von Malerei und Objektkunst. Sie scheinen aus sich selbst heraus mysteriös zu leuchten. Diese Eigenschaft erhalten sie durch ihren Untergrund aus Aluminium und ihre spezifische Oberflächenbehandlung: Der Künstler bringt immer wieder transparente monochrome Farbschichten auf das Aluminium auf, um diese anschließend wieder zu entfernen. Eric Butcher erforscht den Raum zwischen Oberfläche und Objekt, und damit die Spannung zwischen Malerei und Skulptur. Seine dreidimensionalen Aluminiumelemente interagieren dynamisch mit dem sie umgebenden Raum.

Über Mikael Fagerlunds

Mikael Fagerlunds (*1955, Uddevalla, SE) Werke lassen sich am besten als "gemalte" Reliefs beschreiben. Die Materialien, mit denen er arbeitet, sind hauptsächlich Acrylplatten und Vinylfarben. Seine oft monochromen Arbeiten stehen in der Tradition der konkreten Kunst. Die Transparenz der Acrylplatte, die undurchsichtige opake Vinylfarbe und die seltsame Leuchtkraft der Farben verbinden sich zu etwas überraschend Mobilem und Schwebendem. Fagerlund scheint so etwas wie ein Suchender zu sein, der nach versteckten Kontexten forscht. So betont er in seiner Arbeit Fragen nach Wahrnehmung, Farbe, Formen und Licht. Sein Werk besticht durch eine visuelle Klarheit und seinem stringenten Stil.

Über Julia Mangold

In der Tradition der Minimal Art ist die deutsche Künstlerin Julia Mangold (*1966, München/Portland, DE/USA) mit ihrem Werk zu verorten. Die heute in den USA lebende Künstlerin greift die reduzierten geometrischen Grundstrukturen ohne symbolische, illusionistische oder metaphorische Bezüge dieser Kunstströmung auf. Neben ihrem bildhauerischen Werk ist Julia Mangold auch für ihre Zeichnungen bekannt, die wir in der Ausstellung präsentieren werden. Ihre geometrisch angelegten Arrangements sind nicht einförmig, sondern arbeiten mit feinen Variationen. Julia Mangolds Arbeiten besitzen aufgrund der fein nuancierten Variation von Farbe, Gestaltung und formalen Verhältnissen eine große Ausstrahlungskraft, die Räume atmosphärisch erfüllt.

Über Susanne Rottenbacher

Susanne Rottenbacher (*1969, Berlin, DE) schafft aus Licht einen Raum, der den Betrachter mit einbezieht, ohne Interpretation oder Beteiligung. Bekannt wurde die Künstlerin mit Bildkästen aus Plexiglas, in denen sie abstrakte Malerei aus horizontalen Farbstreifen mit Licht und Zeitschaltungen kombinierte. In der weiteren Entwicklung weitete Rottenbacher ihr Spektrum auf Lichtringe, Rauminstallationen und Multiples aus. Ihre Werke bewegen sich zwischen atmosphärischer Lichtkunst und dreidimensionaler Zeichnung im Raum. Sie erschafft Raumzeichnungen in der dritten Dimension, die den Betrachter auf faszinierende Weise in den Bann nehmen.

Termin(e): 26.01.2019 bis 09.03.2019
mittwochs  donnerstags  freitags 
von 10:00 bis 18:30 Uhr
26.01.2019 bis 09.03.2019
samstags 
von 11:00 bis 14:00 Uhr
Ort

Galerie Robert Drees

  • Weidendamm 15
  • 30167 Hannover