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Ausstellungen

Hartmut Neumann

Zum Abschluss des Jahres wird der Professor für Malerei (HBK Braunschweig) vom 6. Dezember bis zum 28. Januar den gesamten KUBUS in Kooperation mit der Galerie vom Zufall und vom Glück bespielen.

Die Bildwelten von Hartmut Neumann bestechen durch eine überbordende Fülle. Neben prächtig wuchernden Pflanzen und in bestimmten Serien auch Tiere gibt es außerdem geologisch anmutende Strukturen wie Steine, Felsen, Planeten oder Höhlen und vielgestaltige ins surreale oder abstrakte übergehende Elemente wie Blasen, Ströme, Strahlen, Wolken, Ballungen und rein malerisch anmutende Passagen.

Es bilden sich dynamische Bewegungsmomente, daneben eher statisch konstruierte Ruhezonen. Es sind Nester oder Kernzonen erkennbar und Peripherien. Unweigerlich stellt sich ein Gefühl der Gleichzeitigkeit ein, als würden verschiedene Prozesse, die nacheinander geordnet sind, plötzlich kumulieren. Die Ebenen im Bild verschränken sich, setzen ebenso die Gesetze der Physik außer Kraft. Zwar gibt es ein erkennbares Oben und ein Unten, die vielfältigen Übergänge und die Verschiebungen in den Größendimensionen lassen jedoch keinen Halt zu.

Das Auge wandert permanent. Auf den Boden unter den Füßen kann sich hier niemand verlassen – Menschen kommen allerdings auch gar nicht vor, scheinen diese Welten verlassen zu haben in einer nicht allzu fernen Zukunft wie der Titel der Ausstellung andeutet: "Fremde Ebenen – Überwachsene Unebenheiten: Metropolen 2110".

Hartmut Neumann (*1954 in Delmenhorst) lehrt seit 1992 an der HBK Braunschweig. Er erhielt schon früh namhafte Auszeichnungen wie den Kunstpreis Junger Westen (Recklinghausen 1983), den Preis der Villa Massimo (Rom 1985) oder den Preis des Deutschen Künstlerbundes (Berlin 1988).

Zuletzt wurde er unter anderem mit dem Kunstpreis der SPD-Landtagsfraktion Niedersachsen ausgezeichnet. Neben zahlreichen Einzelausstellungen wie in der Kunsthalle Recklinghausen und dem Kunstmuseum Celle, waren seine Arbeiten 2016 in einer Ausstellung in der Städtischen Galerie Bremen zu sehen.

Die Ausstellung im KUBUS findet als Kooperation der Städtischen Galerie KUBUS und der Galerie vom Zufall und vom Glück statt. Neben großformatiger aktueller Malerei, die sich vermehrt urbanen Räumen zuwendet, werden eine Installation sowie Arbeiten auf Papier (1991-2017) präsentiert.

Die Einführung hält Prof. Dr. Stephan Berg, Direktor des Kunstmuseum Bonn. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag der Galerie Beck & Eggeling, Düsseldorf 

Begrüßung

  • Reinhard Scheibe (Galerie vom Zufall und vom Glück)
  • Anne Prenzler, Städtische Galerie KUBUS

 Einführung

  • Prof. Dr. Stephan Berg (Kunstmuseum Bonn)

 

Termin(e): 05.12.2017 bis 05.01.2018
dienstags 
von 19:00 bis 21:00 Uhr
06.12.2017 bis 28.01.2018
samstags  sonntags 
von 11:00 bis 16:00 Uhr
06.12.2017 bis 28.01.2018
samstags  sonntags 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Städtische Galerie KUBUS

  • Theodor-Lessing-Platz 2
  • 30159 Hannover

Eröffnung am Di, 5.12.2017 um 19 Uhr
Führungen: sonntags 15 Uhr