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Ausstellungen

In Relation to a Spectator

Die Installation, die vom 29. September bis 7. Januar in der Kestnergesellschaft gezeigt wird, basiert auf einem Essay des "Studio for Propositional Cinema", der als Teil des Beitrags zu "Produktion. Made in Germany Drei" geschrieben  wurde.

Für "In Relation to a Spectator" hat das Studio for Propositional Cinema 31 weitere Künstlerinnen, Künstler und Künstlergruppen eingeladen, von denen einige bereits mit dem Studio for Propositional Cinema zusammengearbeitet und/oder ausgestellt haben, darunter Keren Cytter, Henning Fehr & Philipp Rühr, Gaylen Gerber, Sarah Kürten und John Miller. Hinzu kommen Künstlerinnen und Künstler, die entweder kürzlich in der Kestner Gesellschaft ausgestellt haben oder es demnächst tun werden, darunter Monika Baer, Rita McBride, Jeff Wall und Christopher Williams. Damit wird der soziale und institutionelle Kontext der Ausstellung markiert.

Künstlerisches Konzept

"In Relation to a Spectator" wird in einer Installation präsentiert, die die primären Formen des Ausstellungsdisplays in den Vordergrund rückt. Die Installation besteht aus drei großen skulpturalen Displays mit den identischen Maßen 335 x 804 x 60 cm, die entsprechend ihrer räumlichen Ausrichtung unterschiedliche Funktionen übernehmen: waagerecht auf dem Boden platziert ist sie eine Bühne, waagerecht zum Boden und erhöht ein Tisch und senkrecht auf dem Boden platziert eine Wand. Als Bühne wird sie zu einem Ort für Performances, Bühnenelemente und diskursive Aktivitäten, als Tisch zu einem Präsentationsort für Objekte und Dokumente und als Wand zu einem Präsentationsort für Objekte, Bilder und Sprache. Darüber hinaus wird ein Buch veröffentlicht: ein Ort für Essays, Gedichte, Dokumente und Skripte. Alle Orte (Bühne, Wand, Tisch und Buch) sind in hochglänzendem Weiß gehalten, wodurch sie sich selbstbewusst als Objekte intensiver Auseinandersetzung präsentieren. "In Relation to a Spectator" zeigt zudem Arbeiten, die auf die kontextuellen Bedingungen der Ausstellung selbst verweisen: ein "Trailer" von Alex Wissel / Jan Bonny, ein Sicherheitssystem von Julia Scher, ein "Ausstellungsführer" von Ian Cheng, Gaben von Monika Baer, eine Ersatzfigur von Henning Fehr und Philipp Rühr, ein Goldring von Carissa Rodriguez und eine kleine Skulptur von Jeff Wall. Diese Arbeiten verstecken sich im Raum und suchen ihn heim. Schließlich wird Christopher Williams Nachbildungen der Strukturen in Originalgröße produzieren, allerdings nicht als Ausstellungsdisplays, sondern als eigenständige skulpturale Objekte. Die Installation wird sich im Verlauf der Ausstellung entfalten und verändern. Arbeiten werden hinzukommen und entfernt werden, Performances haben einen Anfang und ein Ende, Seiten werden umgeblättert und das Licht wird sich mit dem Wechsel der Jahreszeiten verändern. Diese Elemente bewegen sich entsprechend eines Skripts, und Gegenbesuche der Ausstellung werden belohnt.

Termin(e): 30.09.2017 bis 07.01.2018
dienstags  mittwochs  freitags  samstags  sonntags 
von 11:00 bis 18:00 Uhr
30.09.2017 bis 07.01.2018
donnerstags 
von 11:00 bis 20:00 Uhr
Ort

Kestner Gesellschaft

  • Goseriede 11
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 7,00 Euro
ermäßigt 5,00 Euro
Freitags frei

Eröffnung: Freitag, 29. September 2017 um 19 Uhr.