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Werkdetails: Reinbothe, Gaida, G. Mangold, Venske&Spänle, Butcher

© Galerie Robert Drees (Quelle)

Ausstellungen

Invited By / Part Two

Im zweiten Teil des Jubiläums-Ausstellungsprojekts, das noch bis 18. Januar in der Galerie Robert Drees zu sehen ist, sind erneut überraschende Konstellationen zusammengekommen.

2019 – ein Jubiläumsjahr für die Galerie Robert Drees

  • 20 Jahre – Galerie Robert Drees am Weidendamm 15 in Hannover
  • 25 Jahre – Robert Drees Galerist in der niedersächsischen Landeshauptstadt

Diese beiden Jubiläen hat die Galerie zum Anlass genommen, eine ungewöhnliche Ausstellung zusammen mit den Galeriekünstlerin einzurichten: Das Ausstellungskonzept von "Invited By" sieht vor, dass alle Galeriekünstler im Dialog mit einem anderen Künstler präsentiert werden. Die jeweiligen Gastkünstler haben die Galeriekünstler im Namen der Galerie eingeladen. So wurde erstmals in den über 100 Ausstellungen, die zwischen 1999 und 2019 am Weidendamm stattfanden, die Situation und die Aufgabe der Einladenden umgekehrt. Es sind dadurch überraschende Konstellationen zusammengekommen, die sowohl von künstlerischen als auch von biographischen Verknüpfungspunkten zwischen den Künstlern zeugen.

Invited By / Part Two

  • Julia Mangold hat ihren Vater, den Dokumentarfotografen Guido Mangold, zur Ausstellung eingeladen. Die Fotografien des Otto-Steinert-Schülers und der immerwährende Diskurs über Kunst im Haus der Familie Mangold in München beeinflussten nachhaltig die durch ihre reduzierten Pigment- und Stahlarbeiten bekannte Künstlerin, die mittlerweile in den USA lebt.
  • Eine vertraute familiäre Ebene verbindet auch die in Berlin lebende Künstlerin Sabine Dehnel mit ihrem Gastkünstler. Sie wird zusammen mit ihrem Mann, dem Designer Andreas Berlin, einen Raum in der Galerie mit Objekten und Wandarbeiten bespielen.
  • Daneben finden sich Paarungen, die ausgehend von künstlerischen Überlegungen die Faszination füreinander und das künstlerische Werk hegen wie bei der in Wiesbaden lebenden Fotografin Nicole Ahland und dem aus Köln stammenden Maler Markus Fräger. Der Umgang mit Licht und Schatten zeichnet die Werke der beiden Künstler aus, die in unterschiedlichen Medien arbeiten.
  • Auch bei Michael Laube und Franziska Reinbothe handelt es sich um eine künstlerische Konstellation, bei der beide Künstler ähnliche Überlegungen und Aspekte über Malerei und den Umgang mit Malerei ihren Kunstwerken zugrunde legen. Der in Berlin lebende Künstler nutzt dabei ein Malereiuntypisches Material für seine Werke – nämlich Acrylglas – und die in Leipzig lebende Künstlerin deformiert ihre abstrakten Leinwandarbeiten zu dreidimensionalen Objekten.
  • Die Künstler Gustavo Díaz Sosa und Gregor Gaida verbinden ebenfalls inhaltliche Aspekte in ihren Arbeiten. Sowohl der kubanische Zeichner und Maler als auch der in Bremen ansässige Bilderhauer vereinen in ihren Arbeiten Abstraktion und Figuration, Weltuntergang und Schöpfungsgeschichte, Defragmentierung und Zerstörung.
  • Aber auch freundschaftliche Künstlernachbarschaften sind in dieser Ausstellung wieder zu sehen. So werden die Hannoveraner Thomas Dillmann und Raimund Zakowski, die beide Bezug auf den Fotografen Heinrich Riebesehl in ihren Werken nehmen, in Gegenüberstellung in der Jubiläumsausstellung gezeigt.
  • Das Künstlerkollektiv Patrick Morrissey & Hanz Hancock aus London wurde von ihrem britischen Künstlerkollegen und langjährigem Freund Eric Butcher eingeladen. In der Zusammenstellung präsentieren die drei Künstler Werke der abstrakten und konkreten Malerei.
  • Auch die beide in Berlin beheimateten Künstler Christian Pilz und Tine Benz verbindet eine zehnjährige Freundschaft miteinander. Der Meisterschüler von Leiko Ikemura präsentiert filigran gezeichnete Papierarbeiten neben farbkräftigen Leinwandarbeiten der Meisterschülerin von Georg Baselitz.
  • Die Künstlerkollegen Wolfram Ullrich aus Deutschland und Mikael Fagerlund aus Schweden kennen sich ebenfalls seit über zehn Jahren von diversen Ausstellungsbeteiligungen. Eine der ersten Begegnungen der beiden Künstler fand in der Fondation Vasarely in Frankreich statt, in der sie abstrakte und illusionistisch anmutende Arbeiten zeigten.
  • Im Duktus von Pop und Popkultur werden sich die Mülltütentableaus des Münchener Künstlers Torsten Mühlbach in der Ausstellung präsentieren, der von den ebenfalls in München lebenden Künstlern Gregor Venske und Julia Spänle eingeladen wurde. Das Künstlerduo zeigt in "invited by // part two" eins ihrer amorph anmutenden Werke aus einem für die beiden Bildhauer ungewöhnlich dunklen Material – schwarzem Granit.

  

Termin(e): 23.11.2019 bis 18.01.2020
mittwochs  donnerstags  freitags 
von 10:00 bis 18:30 Uhr
23.11.2019 bis 18.01.2020
samstags 
von 11:00 bis 14:00 Uhr
Ort

Galerie Robert Drees

  • Weidendamm 15
  • 30167 Hannover
Die Veranstaltung findet nicht statt am: 25.12.2019 bis 05.01.2020

Weitere Termine nach Vereinbarung.