Kestner Gesellschaft

A Fragment of Eden

Die Kestner Gesellschaft präsentiert bis zum 30. September diese Ausstellung im öffentlichen und digitalen Raum. Besucher können per App interaktiv untereinander sowie mit den Kunstobjekten chatten und sich von Kunstwerk zu Kunstwerk durch Hannovers Innenstadt navigieren lassen.

The Cherenkov Effect, Collectif Grapain, 2022

Die dazugehörige App steht hier zum Download bereit: https://kestnergesellschaft.de/de/ausstellung/62.

Ausstellungskonzept

Über vier Monate tauschen die ausgestellten Werke im gesamten Stadtgebiet ihre dezentralen Standorte, sodass die Besucher, Passanten und Anwohner sie in ihren verschiedenen räumlichen Kontexten und Stadien erleben können. „A Fragment of Eden“ ist der dritte Teil des Verbundprojekts „Offene Welten“ der Kestner Gesellschaft Hannover, des Museum Marta Herford, Museum für Gegenwartskunst Siegen und von IMAGINE THE CITY Hamburg, die gemeinsam mit dem Berliner Entwicklerteam interkit smartphonebasierte Parcours und künstlerische Inszenierungen im Stadtraum entwickeln. Das vom Fonds Digital der Kulturstiftung des Bundes geförderte Projekt erschließt neue Wege, den urbanen und öffentlichen Raum zu erfahren.

Der Künstler Malte Taffner (*1994 in Rinteln) realisiert die Ausstellung in Hannover in Zusammenarbeit mit den Künstlern Collectif Grapain, Nike Kühn, Christian Holl und Lea Schürmann an vier in der Stadt verteilten Orten: Der Goseriedeplatz vor der Kestner Gesellschaft, am Waterlooplatz, an der Dornröschenbrücke und im Welfengarten. Die dort präsentierten Kunstwerke enthalten Lebensformen, die sich über den Sommer verändern und beobachtet werden können.

Über die App können Interessierte anhand einer Karte zwischen den Standorten navigieren und sich mit Fragen zu Beziehungen und Vernetzungen zwischen Menschen, Tieren, Pflanzen und Technik auseinandersetzen. Die Ausstellung „A Fragment of Eden“ thematisiert das Leben in der Stadt in einer Zeit, die durch die Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels, den Kapitalismus und ein postkoloniales Erbe geprägt ist. Durch die Ermöglichung der Kommunikation von den Ausstellungsbesuchern untereinander sowie auch mit den Kunstwerken soll die Auseinandersetzung mit Kunst im urbanen Raum partizipativer gestaltet werden. Besuchende können im Ausstellungsprojekt aufkommende Aufgaben wie beispielsweise die Bewässerung von Pflanzen übernehmen, Pilze ernten oder durch die Chats weiterführende Informationen zu den Arbeiten sowie Rezepte herausfinden.

Termine

01.06.2022 bis 30.09.2022 ab 02:00 Uhr
montags dienstags mittwochs donnerstags freitags samstags sonntags

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt