Landesmuseum Hannover

China hinter Glas: Zeugnisse einer vergessenen Kunst

Das China des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert sich bis zum 16. April im Landesmuseum auf den kunstvollen Hinterglasbildern aus der Sammlung Rupprecht Mayers.

Vögel und Blumen

Sammlung Ruprecht Mayer

Phantasievolle Landschaften, Märchen- und Sagenhaftes, kuriose Familienereignisse und Skurriles aus dem Alltag: Das China des 19. und 20. Jahrhunderts präsentiert sich leuchtend auf den kunstvollen Hinterglasbildern aus der Sammlung Rupprecht Mayers.

Zwischen 1850 und 1965 in China entstanden, greifen die vielfarbigen Bildwerke Glücksmotive sowie mythologische, historische und literarische Themen der chinesischen Kultur auf. Bei der Umsetzung nahmen die meist anonymen Künstlerinnen und Künstler aber auch das alltägliche Leben der Menschen ins Visier und illustrieren in den Hinterglasbildern damit gesellschaftliche Vorlieben und Veränderungen.

Ost und West

Die ursprünglich in Europa entstandene Technik der Hinterglasmalerei gelangte vor etwa 300 Jahren nach China. Aufgrund seiner textuellen Beschaffenheit wurde Glas dort für die Inszenierung von Farbe und Licht zum beliebten Malgrund.
Die rund 80 Werke der Ausstellung repräsentieren so auch einen kulturellen Transfer, ein vielschichtiges Ineinandergreifen von Ost und West. Den Brückenschlag ins 21. Jahrhundert vollziehen in der Ausstellung abstrakte Hinterglasbilder des zeitgenössischen Künstlers Kurt Baumfeld.

Termine

25.11.2022 bis 16.04.2023 ab 10:00 bis 18:00 Uhr
dienstags mittwochs donnerstags freitags samstags sonntags

10.04.2023 ab 10:00 bis 18:00 Uhr

Die Veranstaltung findet nicht statt am:

07.04.2023

Ort

Landesmuseum Hannover
Willy-Brandt-Allee 5
30169 Hannover