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Louisa Clement: Remote Control

Was ist der Mensch in einem digitalen Zeitalter, in dem auch die Integrität des Körpers durch vehemente Eingriffe der Medizin und Technik zunehmend in Frage gestellt wird? Diese Frage steht im Fokus der multimedialen Ausstellung, die das Sprengel Museum bis zum 10. Juni zeigt. 

Die Fotografien, Videos, Installationen, Skulpturen und neuen VR-Arbeiten der 1987 in Bonn geborenen Louisa Clement beschäftigen sich mit Phänomenen des Gefühls einer Irritation in Zeiten politischer und gesellschaftlicher Unsicherheit. Clements vielfältige Untersuchungen des Displays der Gegenwart erweisen sich dabei als ebenso verführerisch wie abgründig.

Not lost in you

Eine ausdrücklich politische Dimension kommt auch in der 201 5 entstandenen Bodenarbeit „Transformationsschnitt" zum Ausdruck. Hier kann man sich vergegenwärtigen, dass es sich bei den dunklen, geheimnisvollen Blöcken aus erstarrtem Glas um scharfkantige Abfallprodukte unschädlich gemachter Chemiewaffen handelt. Die bedrohliche psychische Komponente ihres Werkes gewinnt in den Video-Loops ,,Not lost in you" ( 201 7) eine weitere Steigerung und mündet in groteske Formen einer artifiziellen Kommunikation, die sich den Besucher*innen in einem virtuellen Raum aufdrängt: Wer sind wir wo? Die Ausstellung umfasst rund 100 Werke. Die Ausstellung wurde vom Sprengel Museum Hannover in Kooperation mit dem Ludwig Forum Aachen konzipiert. Kuratiert von Stefan Gronert.

Hauptveranstaltung: > 2019 im Sprengel Museum - alle Infos
Termin(e): 30.01.2019 bis 10.06.2019
mittwochs  donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 10:00 bis 18:00 Uhr
30.01.2019 bis 10.06.2019
dienstags 
von 10:00 bis 20:00 Uhr
Ort

Sprengel Museum Hannover

  • Kurt-Schwitters-Platz
  • 30169 Hannover
Preise:
Eintritt 7,- €
ermäßigt 4, -€
freitags Eintritt frei

Vernissage: Dienstag, 29.1.19, 18:30 Uhr