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Ausstellungen

Umbrüche: Fotografien 1980 - 1995

Die Fotografien in der Ausstellung vom 14. Mai bis 14. Juni in der Galerie für Fotografie bringen die Umbrüche der jüngeren Geschichte, in Ost und West in besonderer Weise nahe. 

 

Wie spiegeln sich die Erlebnisse der Menschen bei der friedlichen Revolution, dem Mauerfall und der Zeit danach wider? Das ist das Thema der in dieser Ausstellung gezeigten Arbeiten der in Berlin lebenden schwedischen Fotografin Ann-Christine Jansson.

Die Ereignisse vor dem Fall der Mauer und die friedliche Revolution, die zu dem Fall der Mauer geführt haben, sowie die darauf folgenden Umwälzungen im Leben der Menschen werden in einem umfangreichen Ausstellung gezeigt. Einfühlsam wird uns das Leben in der geteilten Stadt Berlin und in Ost- und West-Deutschland mit ihren Protest- und Widerstandsbewegungen nahe gebracht. Im Mittelpunkt stehen stets die Menschen, die diese historischen Ereignisse mitprägten. In ihren Gesichtern lesen wir, was in ihnen vor sich geht: Angst, Wut, Verzweiflung, Freude, Hoffnung. Ein größerer Abschnitt ist der Opposition in der ehemaligen DDR gewidmet. Es sind Fotografien jener Menschen, die dazu beigetragen haben, die Gesellschaft zu verändern und einen radikalen Umbruch zu bewirken.

Ohne ihren Beruf zu verraten ist Jansson damals oft über die Grenze von West- nach Ost-Berlin am Grenzübergang für Ausländer, Checkpoint Charlie, gegangen. So konnte sie an vielen Treffen und Demonstrationen der ost-deutschen Opposition teilnehmen und Begegnungen mit der Kamera festhalten, die nicht selbstverständlich sind. Sie war immer ganz nah dabei. Diese Fotos wurden ohne ihren Namen - international in Zeitungen und Zeitschriften - veröffentlicht, damit sie wieder in die DDR einreisen konnte.

Im Herbst 2019 jährte sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Gerade vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Debatten um Europa und den zunehmenden rechtspopulistischen Bewegungen lohnt es sich, den Blick noch einmal auf die Zeit vor und nach der Wende zu richten.

Termin(e): 14.05.2020 bis 14.06.2020
donnerstags  freitags  samstags  sonntags 
von 12:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Galerie für Fotografie in der Eisfabrik

  • Seilerstraße 15D
  • 30171 Hannover

Für den Besuch der Galerie gelten die üblichen Hygiene-Vorschriften: Maskenpflicht und Abstandsregel. Aufgrund des umbauten Raumes und großer Freiflächen können in der GAF bis zu 10 Personen gleichzeitig die Ausstellung anschauen.