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Bühnen

Black Privilege

Performance mit Mamela Nyamza: Am 27. Juni tanzt die gebürtige Afrikanerin im Kulturzentrum Pavillon.

Verkörperung von Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes

Die Performance von Mamela Nyamza untersucht das Konzept "Privileg" in einer Gesellschaft, in der Personen unter anderem auf Grundlage von Gender, sexueller Orientierung und sozialer Herkunft verurteilt und ausgeschlossen werden. Abgelehnte und verkannte Heldinnen des afrikanischen Unabhängigkeitskampfes werden zum Leben erweckt, gerichtet und vielleicht auch gefeiert.

Umsetzung von Gewalt, Ungleichheit und Homophobie im Tanz

Mamela Nyamza ist stellvertretende künstlerische Leitung des "South African State Theatre". 1976 im Gugulethu Township, nahe Kapstadt in Südafrika geboren und aufgewachsen, legte sie schon in ihrer Kindheit die Grundsteine für ihre zukünftige Tanzkarriere. Während ihrer klassischen Tanzausbildung beschäftigte sie sich erstmalig mit Widersprüchen und Kritik gegenüber den normativen Vorstellungen, die eine klassische Balletttänzerin zu erfüllen hat.

Als Tänzerin und Choreografin, mit Erfahrungen in unterschiedlichen klassischen als auch zeitgenössischen Stilen, sucht sie seither nach Wegen, diese Normen und Erwartungen zu dekonstruieren. Inhaltlich beschäftigt sie sich in ihrer Arbeit mit politischen und sozialen Themen, wie unter anderem Gewalt, Ungleichheit und Homophobie.

Termin(e): 27.06.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Kulturzentrum Pavillon

  • Lister Meile 4
  • 30161 Hannover
Preise:
VVK 14,00 €
Abendkasse 17,00 €
Ermäßigt 12,00 €