Bühnen

Carmen

Will sich von stereotypen Rollenbildern befreien: George Bizets Oper "Carmen" ist im Dezember wieder im Opernhaus zu sehen.

Evgenia Asanova verkörpert die unbezähmbare Carmen inBarbora Horákovás Inszenierung von George Bizets Oper.

Eine neue "Carmen" – die Staatsoper hält ihr Versprechen. Auch in Corona-Zeiten erklingt Bizets bekannte Oper weitgehend original, inklusive der meisten Orchesterparts und Gesangsnummern. Um die Oper trotz pandemiebedingter Abstände spielen zu können, wurde eine chorlose, kammermusikalische Neufassung in Auftrag gegeben – Gelegenheit für ein lustvolles Hinterfragen des Klassikers. 

Der Preis der Freiheit

Hausregisseurin Barbora Horákovás "Carmen" erzählt von der hochmodernen Frage, ob wir in der Lage sind, unser eigenes Begehren zu beherrschen. Was wird aus unseren Sehnsüchten, wenn wir nicht aus unserer Haut können? Carmens absolute Freiheitsvorstellung bedeutet die Befreiung von vorgegebenen Rollenbildern – aber um welchen Preis? Horáková und ihr Team gehen den brisanten Fragen mit Sinnlichkeit und Genauigkeit auf den Grund.

Musikalisch rückt Komponist Marius Felix Lange mit Texten von Martin Mutschler Bizets Partitur in ein neues Licht. Am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters gab der neue Generalmusikdirektor Stephan Zilias seinen Opern-Einstand.

Termine

11.12.2021 ab 19:30 Uhr

Ort

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover