Bühnen

Der eingebildete Kranke

Premiere der letzten Komödie Molieres in der Inszenierung von Anne Lenk ist am 24. September im Schauspielhaus.

Außenaufnahme des Schauspielhauses

Über das Stück

Ein Mann hat Angst. Er hat Angst um sein Leben. Er hat Angst um sein Geld. Er hat Angst um sein Selbst. Der Mann heißt Argan. Eigentlich fehlt es ihm an nichts. Beruhigt könnte er auf ein gelungenes Leben schauen. Verheiratet, Kinder, ein Haus, Geld im Übermaß, der Körper ist in Form, das Glück wäre zumindest eine Möglichkeit. Doch Argan leidet über die Maßen. Denn es gibt einen Fakt, der sich seiner Einflussnahme entzieht: Irgendwann wird er sterben.

Zugegebenermaßen etwas, mit dem sich jeder abzufinden hat. Und bisher weist auch nichts daraufhin, dass sein Leben bald zu
Ende geht, doch seine Angst um die Gebrechlichkeit des eigenen Körpers ist enorm. So unternimmt Argan große Anstrengungen, um den Körper zu pflegen, zu stärken, zu stützen. Um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, widmen sich gleich mehrere Menschen dem Mann in Not: Eine Schar von Ärzten, ein Dienstmädchen, seine Ehefrau, seine Tochter, seine Schwester, alle stehen zu seiner Verfügung – mehr oder weniger im eigenen Interesse. Das Intrigen- und Verwirrspiel nimmt seinen Lauf.

REGIE Anne Lenk
BÜHNE Judith Oswald
KOSTÜME Sibylle Wallum
MUSIK Camill Jammal
DRAMATURGIE Nora Khuon

Termine

24.09.2021 ab 19:30 Uhr

Ort

Schauspielhaus
Prinzenstraße 9
30159 Hannover

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.