Bühnen

Der eingebildete Kranke

Die letzte Komödie Molières in der Inszenierung von Anne Lenk ist weiter im Schauspielhaus zu sehen.

Philippe Goos

Über das Stück

Ein Mann hat Angst. Er hat Angst um sein Leben. Er hat Angst um sein Geld. Er hat Angst um sein Selbst. Der Mann heißt Argan. Eigentlich fehlt es ihm an nichts. Beruhigt könnte er auf ein gelungenes Leben schauen. Verheiratet, Kinder, ein Haus, Geld im Übermaß, der Körper ist in Form, das Glück wäre zumindest eine Möglichkeit. Doch Argan leidet über alle Maßen. Denn es gibt einen Fakt, der sich seiner Einflussnahme entzieht: Irgendwann wird er sterben.

Zugegebenermaßen etwas, womit sich jeder Mensch abfinden muss. Und bisher weist auch nichts darauf hin, dass Argans Leben bald zuende gehen könnte, doch seine Angst vor der Gebrechlichkeit ist enorm. So unternimmt er große Anstrengungen, um seinen Körper zu pflegen, zu stärken, zu stützen. Um dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, widmen sich etliche Menschen dem Mann in Not: Eine Schar von Ärzten, ein Dienstmädchen, seine Ehefrau, seine Tochter, seine Schwester, alle stehen zu seiner Verfügung – mehr oder weniger im eigenen Interesse. Das Intrigen- und Verwirrspiel nimmt seinen Lauf.

REGIE Anne Lenk
BÜHNE Judith Oswald
KOSTÜME Sibylle Wallum
MUSIK Camill Jammal
DRAMATURGIE Nora Khuon

Infos rund um Corona

Tagesaktuelle Hinweise zu den Hygienemaßnahmen veröffentlicht das Staatstheater Hannover auf dieser Internetseite.

Termine

27.01.2022 ab 19:30 bis 21:00 Uhr

16.02.2022 ab 19:30 bis 21:00 Uhr

Ort

Schauspielhaus
Prinzenstraße 9
30159 Hannover

Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren.