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Bühnen

Don Karlos

Macht, Intrigen, Liebe: "Don Karlos" wartet im Schauspielhaus mit großen politischen Themen und Emotionen auf.

Spanien im 16. Jahrhundert. Philipp II. regiert sein Weltreich mit harter Hand – denen, die aufbegehren, droht tödliche Strafe durch die Inquisition. Unterstützt von Herzog Alba und Pater Domingo überwacht er in paranoider Sorge sein Land.

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Wo die Liebe hinfällt – können Köpfe rollen

Niemandem ist zu trauen, nicht einmal dem eigenen Sohn Karlos. Aus gutem Grund: Denn Karlos liebt Elisabeth, seine Stiefmutter, die einst seine Verlobte war und nun Königin an Philipps Seite ist. Der Prinz liebt die Königin – ein Begehren, das den Thronfolger den Kopf kosten könnte.

Netz aus Intrigen

Da kehrt Marquis von Posa aus den niederländischen Provinzen zurück, wo sich ein Aufstand gegen Philipps Unterdrückung anbahnt. Posas Visionen von einem besseren Staat setzen auf Toleranz und Freiheit. Für die Vermittlung seiner Ideale baut er auf seinen Freund aus Kindertagen – Karlos. Doch die Dinge laufen nicht so wie geplant, und plötzlich findet sich Posa inmitten eines Netzes aus Intrigen, dessen Fäden ihm zu entgleiten drohen.

Menschenverachtender Despotismus

Wie keine andere Zeit verkörperte die der In­quisition für Friedrich Schiller menschenverachtenden Despotismus und diente ihm als Folie für die Zwänge seiner eigenen Zeit, des absolutistischen Deutschlands. Er stellte ihnen die freiheitlichen Ideale der Aufklärung ent­gegen, jene Grundpfeiler, auf denen auch heute unsere Demokratien gebaut sind – und die angesichts eines erstarkenden Autoritarismus in Europa einer Zerreißprobe unterzogen werden.

Über Laura Linnenbaum

Nach "Zeit aus den Fugen" ist Schillers Drama über ein System staatlicher Unterdrückung, in dem auch das Private zum Politischen werden muss, Laura Linnenbaums zweite Arbeit in Hannover.


Sicherheit im Schauspielhaus

Das Schauspiel Hannover spielt seit Mitte September wieder Theater – unter Einhaltung eines strengen Hygiene-Konzepts, welches bestmöglichen Infektionsschutz gewährleistet: Derzeit werden nur rund ein Viertel der Sitzplätze verkauft – so ist sichergestellt, dass der Abstand von 1,50 Meter in alle Richtungen auch während der Vorstellungen eingehalten wird.

Jede zweite Stuhlreihe ist zudem gesperrt, damit man ohne Berührung zu anderen Gästen an den Sitzplatz gelangt.

Die Mund-Nase-Bedeckung darf dann während der Vorstellungen abgenommen werden.

Im Zuschauersaal werden rund um die Uhr die CO2-Werte gemessen. Die hochmoderne Klimaanlage im Schauspielhaus führt kontinuierlich frische Luft von außen zu. Damit unterschreitet das Schauspiel Hannover deutlich die empfohlenen CO2-Richtwerte von 800 ppm. Aerosole haben da kaum eine Chance. Nähere Infos unter www.staatstheater-hannover.de/corona

Termin(e): 29.10.2020 ab 19:30 Uhr
30.10.2020 ab 19:30 Uhr
08.11.2020 ab 19:00 Uhr
09.11.2020 ab 19:30 Uhr
26.11.2020 ab 19:30 Uhr
Ort

Schauspielhaus

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
16 bis 38 Euro ggf. zzgl. Gebühren diverse Ermäßigungen
Vorverkauf:

Kartenservice 0511 9999 1111