Bühnen

Greek

Fußball-Gesänge von Fans des Arsenal London treffen auf Elemente aus Hip-Hop und Jazz: Die Oper für vier Sänger*innen und kleines Orchester ist im November wieder auf der Bühne der Staatsoper zu sehen. 

Der antike Mythos von Ödipus, der unwissend seinen Vater erschlägt und sich in seine Mutter verliebt, wird in der Oper Greek in das brutale Londoner East End der 1980er übertragen. Als zeitgenössische Ödipus-Figur steht der junge Brite Eddy im Zentrum des Stückes: Er führt die Zuschauer*innen durch groteske Situationen und absurde Traumsequenzen. In einer dystopischen Reise durch eine Stadt, die von Unruhen und einer „Plage“ heimgesucht wird, versucht er einer schicksalshaften Prophezeiung und seiner Familie zu entfliehen.

Um den Protagonisten Eddy herum sind drei Sänger*innen gruppiert, die alle in die verschiedenen Charaktere der Oper schlüpfen. In kurzen Episoden umzingeln sie mit schwarzem Humor als Mum, Dad, Wife, Sphinx, Polizist*innen oder Fußballfans den taumelnden Eddy, der seinem Fluch, den Vater zu töten seine Mutter zu lieben, ebenfalls nicht entkommen wird …

Der Komponist Mark-Anthony Turnage schrieb das Werk 1988 für die Münchner Biennale und zeigt seine volle kompositorische Bandbreite mit Anleihen aus verschiedenen Genres und sozialen Milieus: Fußball-Gesänge von Fans des Arsenal London treffen auf Elemente aus Hip-Hop und Jazz. Die Produktion des Edinburgh International Festival wird von Regisseur Joe Hill-Gibbins mit den Sänger*innen der Staatsoper neu einstudiert.

Hygiene-Knigge

Über die aktuellen Hygiene-Maßnahmen sowie Zugangsvoraussetzungen informiert das Staatstheater auf seiner Corona-Seite. Die Besucher werden gebeten, sich kurzfristig vor dem Besuch dort zu informieren.

Termine

06.11.2021 ab 19:30 bis 20:50 Uhr

Ort

Opernhaus Hannover
Opernplatz 1
30159 Hannover

In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln