Bühnen

Learning Feminism from Rwanda

Was kann Europa von Ruanda lernen? Dieser Frage geht das Theaterstück "Learning Feminism from Rwanda" am 24. und 25. November im Pavillon Hannover auf den Grund.

Learning Feminism from Rwanda im Kulturzentrum Pavillon

Eine Performance für das arme Europa

Ruanda hat längst erreicht, wofür Frauen in Europa noch kämpfen: 61% der Abgeordneten im Parlament sind weiblich. In Deutschland sind es nur 31% und das, bemerkt Angela Merkel, ist kein Ruhmesblatt. Learning Feminism from Rwanda befragt die Frauen-Quote als politisches Instrument und wie sich Kultur und Geisteshaltung dadurch verändern.

Das ostafrikanische Land hat 1994 die Geschlechtergerechtigkeit zur Basis seiner Politik gemacht. In Deutschland hingegen ist die Parität noch fern, obwohl die Gleichstellung seit 1949 im Grundgesetz verankert ist. Fünf Performer*innen folgen der Spur des ruandischen Fast-Track-Feminismus durch glänzende Statistiken und gläserne Decken bis hinter die Kulissen zu Heim und Herd. Was kann Europa von Ruanda lernen?

Mit flammenden Reden, Statistiken und Protestchoreografien performen sie für das arme Europa, das um magere Quoten ringt, während Blutkonserven mit Drohnen durchs Land geflogen werden und digitale Daten zu den Smartphones weiblicher Abgeordneter rasen.

Besetzung

Künstlerische Leitung | Lisa Stepf & Sophia Stepf
Von und mit | Lisa Stepf, Wesley Ruzibiza (live performance), Yvette Niyomufasha, Natacha Muziramakenga, Wesley Ruzibiza (video performance)
Regie | Sophia Stepf
Choreografie | Wesley Ruzibiza
Mitarbeit Stückentwicklung | Nirere Shanel
Dramaturgie und Produktion Ruanda | Louise Mutabazi
Videodesign & Szenografie | Marc Jungreithmeier
Komposition | Andi Otto
Inanga Recordings | Sophia Nzayisenga
Kostüm | Tatjana Kautsch in Zusammenarbeit mit Cédric Mizero, Maximilian Muhawenimana, Afriek, Ibaba Rwanda und Louise Mutabazi
Video Kigali | Kivu Ruhorahoza
Lichtdesign & Technische Leitung | Susana Alonso
Regieassistenz | Annekatrin Utke, Sophia Keßen
Produktionsleitung & Kompaniemanagement | Gustavo Fijalkow
Tourmanagement | Drittmittel Produktionen

Eine Produktion von Flinn Works in Kooperation mit EANT Festival/ Amizero Kompagnie

In Koproduktion mit Theater Freiburg, Sophiensæle Berlin, Goethe-Institut Kigali, Kaserne Basel, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Maillon, Théâtre de Strasbourg – Scène européenne. In Kooperation mit Staatstheater Kassel, Bühne Aarau, FFT Düsseldorf.

Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturamt der Stadt Kassel, Gerhard-Fieseler-Stiftung, Between Bridges

Termine

24.11.2021 ab 19:30 Uhr

25.11.2021 ab 19:30 Uhr

Ort

Kulturzentrum Pavillon
Lister Meile 4
30161 Hannover

VVK

15,00€ (ermäßigt: 11,00€) ggf. zzgl. Gebühren

AK

17,00€ (ermäßigt: 13,00€)

Aufgrund der Corona-Pandemie werden zwei Performer*innen live und drei per Video auftreten.