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Bühnen

Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs

Wie erträgt man das Elend? Um diese Frage kreist der Doppel-Monolog "Mitleid" des Schweizer Theatermachers Milo Rau. Die Inszenierung von Alexandru Weinberger-Bara ist im Ballhof Zwei zu erleben. Zuvor war die Produktion bereits am Volkstheater Wien zu sehen.

Zwei Frauen, die wissen, wie sich ein Maschinengewehr anhört. Die eine musste erleben, wie ihre Eltern damit erschossen wurden. Die andere war Entwicklungshelferin im Kongo bis zu einem mörderischen Überfall auf ein von NGOs verwaltetes Lager. Die eine stammt aus Zentralafrika und wurde in Europa adoptiert. Die andere bezeichnet sich als nordisch und wurde Schauspielerin am Stadttheater.

Eine Frau in zwei Rollen

In der Regie von Max Reinhardt Seminar-Absolvent Alexandru Weinberger-Bara verkörpert Anja Herden beide Rollen, die mit schwarzer und die mit weißer Hautfarbe.

Hintergrund

Der Schweizer Theatermacher, Autor und Aktivist Milo Rau schrieb den Doppel-Monolog "Mitleid. Die Geschichte des Maschinengewehrs" auf der Grundlage von Interviews mit NGO-Mitarbeiter*innen, Geistlichen und Kriegsopfern in Afrika und Europa. Dem zugrunde liegt die Frage nach Mitleid: Wie erträgt man das Elend? Was macht das Elend so attraktiv?

Beteiligte

Regie: Alexandru Weinberger-Bara
Bühne und Kostüme: Julia Krawczynski
Video: Marvin Kanas, David Lipp
Sound: David Lipp
Dramaturgie: Roland Koberg
Es spielt: Anja Herden

Termin(e): 30.11.2019 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
07.12.2019 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
28.12.2019 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort

Ballhof Zwei

  • Ballhofplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
Normalpreis 27,20 €
Ermäßigt 15,20 €
Schwerbehinderte 20,15 €
NDR-Kulturkarte 22,90 €
Vorverkauf: