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Bühnen

Premiere: Aida

Giuseppe Verdis Oper über die tragische Liebe des jungen Radames zur äthiopischen Prinzessin Aida, ist in vier Akten im Opernhaus Hannover zu sehen.

Handlung "Aida"

Die Liebe des jungen Radames, eines ägyptischen Feldherrn, zur äthiopischen Prinzessin Aida, die als Sklavin am ägyptischen Hof lebt, gerät ins Getriebe kriegerischer Konflikte und zerschellt an den Mechanismen politischer Machtverhältnisse.

Radames und Aidas Vater stehen sich in verschiedenen Kriegsparteien feindlich gegenüber. Aida ist zwischen der Liebe zu Radames und der Verbundenheit zu ihrem Vater hin und hergerissen. Der Konflikt spitzt sich auch aufgrund einer Rivalität zweier Frauen zu, denn wie von Aida wird Radames auch von der ägyptischen Königstochter Amneris geliebt, die ihm nach seinem erfolgreichen Feldzug gegen die Äthiopier als Belohnung zur Gemahlin bestimmt ist. 

Ein erbarmungsloser Machtapparat sondert Radames schließlich als Verräter aus der Gesellschaft aus und mauert ihn lebendig ein, und Aida folgt ihm, lässt sich heimlich mit einschließen. Denn nur in der absoluten Hoffnungslosigkeit, in einem Raum außerhalb jeden Lebens, das sich nicht zu leben lohnt, bleibt diese Liebe unzerstörbar.

Zwischen Gefühl und Politik, zwischen Liebe und Gewalt

"Aida", entstanden als Auftragswerk anlässlich der Eröffnung des Suezkanals und des Opernhauses in Kairo, steht durch ihre musikalische Prachtentfaltung und dem personellen Aufwand, speziell auch durch die oberflächliche Popularität des Triumphmarsches, gelegentlich im Ruf einer kriegsverherrlichenden Repräsentationsoper. Auch Verdi selbst zögerte zunächst, den Auftrag des ägyptischen Staates anzunehmen.

Nur die Qualität des Textbuches – und vielleicht auch die Bewilligung seiner finanziell exorbitanten Forderungen – überzeugten ihn, das Werk dennoch in Angriff zu nehmen. Der Kontrast zwischen den großen Tableaus und den zentralen kammerspielartigen Szenen bezeichnet den eigentlichen Konflikt der Oper: den Konflikt zwischen individueller Glückssuche und autoritären Gesellschaftsstrukturen, zwischen Gefühl und Politik, zwischen Liebe und Gewalt.

Termin(e): 14.04.2018 
von 19:30 bis 21:30 Uhr
17.04.2018 
von 19:30 bis 21:30 Uhr
21.04.2018 
von 19:30 bis 21:30 Uhr
28.04.2018 
von 19:30 bis 21:30 Uhr
Ort

Opernhaus Hannover

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover
Preise:
21,00 - 75,00 €
Vorverkauf: