Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Veranstaltungen

Dezember 2017
12.2017
M D M D F S S
27 28 29 30 1 2 3
4 5 6 7 8 9 10
11 12 13 14 15 16 17
18 19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30 31
Heute | Wochenende | kostenlos | Suche

Zuletzt aktualisiert:

Bühnen

Premiere: Extrem laut und unglaublich nah

Das Stück nach dem gleichnamigen Roman von Jonathan Safran Foer ist im Schauspielhaus Hannover zu sehen. Nach dem Tod seines Vaters findet Oskar einen geheimnisvollen Schlüssel und begibt sich auf die Suche nach dem passenden Schloss. 

Handlung

Der neunjährige Oskar Schell ist Pazifist, Erfinder, Schmuckdesigner und Perkussionist, wie es auf seiner Visitenkarte heißt. Der Verlust seines Vaters Thomas, der bei den Anschlägen auf das World Trade Center am 11. September 2001 ums Leben kam, stürzt Oskar in tiefe Trauer. Während er das Geschehen live im Fernsehen verfolgte, hatte der Vater vergeblich versucht, die Familie telefonisch zu erreichen.

In einer Vase findet Oskar als letzte Hinterlassenschaft einen geheimnisvollen Schlüssel. Er steckt in einem Briefumschlag, der mit "Black" beschriftet ist.Im New Yorker Telefonbuch gibt es 472 Menschen mit diesem Namen. Aber vielleicht ist "Black" auch gar kein Name. Bewaffnet mit einem Tamburin, begibt sich Oskar auf die Suche nach dem passenden Türschloss. 

Hintergrund

Oskar mit seinem Instrument ist ein Wiedergänger von Günther Grass' Oskar Matzerath aus der "Blechtrommel". Wie Grass geht es Foer um das Ausloten einer Familiengeschichte, ihrer Geheimnisse und Traumata. Oskar Schell möchte verstehen, warum sein Vater so sinnlos sterben musste. Auf seiner Odyssee begegnet er verschiedensten Menschen, die ihm ihr Leben erzählen.

Verwoben mit Oskars Suche nach Antworten ist das Schicksal seiner Großeltern, die nach der Bombardierung Dresdens nach Amerika geflüchtet waren. Eine Tiefenbohrung in die schmerzvolle Geschichte des 20. Jahrhunderts, die immer wieder zwischen Trauer, Komik
und Absurdität oszilliert. 

Über den Autor

Jonathan Safran Foer (geb. 1977) arbeitete nach einem Studium der Philosophie und Literatur in Princeton als Ghostwriter und Rezeptionist, bevor ihm 2002 mit seinem autobiografisch gefärbten Debütroman "Alles ist erleuchtet" der internationale Durchbruch gelang. "Extrem laut und unglaublich nah" erschien 2005 und wurde 2011 verfilmt.

Termin(e): 20.01.2018 
von 19:30 bis 21:30 Uhr
28.01.2018 
von 17:00 bis 19:00 Uhr
Ort

Schauspielhaus

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
31,00 - 45,00 €
Vorverkauf:

Freie Platzwahl auf der Bühne.

Die Premiere am 20. Januar ist bereits ausverkauft!