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Bühnen

Premiere: Räuber-Ratten-Schlacht

Hausregisseur Alexander Eisenach setzt sich mit Heiner Müllers Gewaltreigen "Die Schlacht" auseinander. Er verschränkt den Stoff mit Friedrich Schillers "Räubern" und Gerhart Hauptmanns "Ratten". Die "Räuber-Ratten-Schlacht" feiert am 21. März Premiere im Schauspielhaus.

Porträt eines Mannes © Claudia Balsters

 Hausregisseur des Schauspielhauses Alexander Eisenach.

Am Anfang steht der Verrat...

Es ist der Verrat des einen Bruders am anderen. Ihm folgt der Brudermord. Ausgehend von dieser Urszene entfaltet sich Heiner Müllers Gewaltreigen Die Schlacht. Szenen aus Deutschland. Die Spaltung Deutschlands in zwei feindliche Brüder. In der Folge die gegenseitige Abhängigkeit des Politischen und Privaten: Verrat, Selbstmord, Freiheit sind Kategorien des Alltags und der Historie. Sie begegnen uns permanent im Kleinen und prägen darin die Epoche.

Schiller, Hauptmann, Müller

Die kühl sezierende Sprache Müllers schafft ein Panoptikum der Groteske und des Absurden, das den Faschismus in den Strukturen der sittlichen Bürgerlichkeit als Form menschlicher Vertierung offenbart. Von "Die Schlacht" ausgehend, führen Szenen zu Schillers "Räubern" und Hauptmanns "Ratten". Im Nebeneinander der verschiedenen Sprachen und Zeiten bildet sich ein Motivkreis aus Verrat, Bruder- und Kindsmord, Kannibalismus, Revolution und Bürgerlichkeit, Opportunismus und Vorteilsnahme. 

Termin(e): 21.03.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Schauspielhaus

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
Normalpreis 23,00 - 45,00 €
Ermäßigt 11,50 - 34,00 €
Vorverkauf: