Bühnen

Vor dem Fest

Ex-Intendant Lars-Ole Walburg kehrt mit seiner Adaption von Stanišićs Dorfkosmos zwischen Tragikomödie und Selbstironie an Schauspielhaus Hannover als Regisseur zurück.

Szene aus „Vor dem Fest“

Das uckermärkische Fürstenfelde wird zum Schauplatz für einen Reigen von Geschichten voller Eigenwilligkeit und Poesie. Hier wird mehr gestorben, als dass Neues nachwächst, und wer kann, sucht am besten gleich sein Glück an einem anderen Ort. Die Dagebliebenen treffen sich in Ullis Garage, wo das Sterni 80 Cent kostet, das Stieri 90, und erzählen sich Geschichten von früher. Doch diese Nacht vor dem alljährlichen Annenfest soll keineswegs ruhig verlaufen: Glocken verschwinden, im Dorfarchiv wird eingebrochen, ein Auto liegt im See, Frau Schwermut dreht durch und Herr Schramm, ehemaliger Oberst der NVA, findet sich im Zwiegespräch mit seiner Pistole wieder.

Voller Liebe und Zartheit entwirft Buchpreistrager Stanišić zwischen Sagen und Märchen die Biografie eines Dorfes und seiner Bewohner, traurig und berührend, kraftvoll und verloren; Schlaflose im Taumel der Nacht.

Lars-Ole Walburg leitete von 2009 bis 2018 als Intendant das Schauspiel Hannover, wohin er nun mit seiner Adaption von Stanišićs Dorfkosmos zwischen Tragikomödie und Selbstironie als Regisseur zurückkehrt.

Ticket-Aktion am 18. Mai

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Termine

28.05.2024 ab 19:30 bis 21:30 Uhr

12.06.2024 ab 19:30 bis 21:30 Uhr

Ort

Schauspielhaus
Prinzenstraße 9
30159 Hannover

Preise ggf. zzgl. Gebühren