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Bühnen

Zum letzten Mal: Medea

Die Inszenierung von Tom Kühnel ist am 2. Juni zum letzten Mal im Schauspielhaus zu sehen.

Es ist eines der brisantesten kulturellen Bilder unserer Verbundenheit mit der Welt: das Band zwischen Mutter und Kind. Die Zerstörung des Kindes heißt, jegliche Bindung zur Welt zu kappen. Als Mörderin des Bruders, des Onkels, der Nebenbuhlerin und ihrer beiden Kinder umgibt sie eine Aura aus Schrecken und Faszination. 

Keine andere Frauengestalt der antiken Literatur hat in ihrer Wirkungsgeschichte einen so prägenden Eindruck hinterlassen wie Medea.

Handlung

Medeas Vater Aites, König der Kolcher, die den Griechen als Barbaren gelten, ist unrechtmäßig in den Besitz des Goldenen Vlieses gekommen. Die Argonauten unter der Führung Jasons landen an Kolchis Ufern, um den Raub zu rächen.

Medea, ausgestattet mit Zauberkräften, hilft den Fremden, verliebt sich in Jason, opfert Vater und Bruder und flieht mit ihm aus ihrer Heimat. Nach langer Irrfahrt gelangen sie nach Korinth. Unterdessen haben sie Kinder, doch die Liebe ist erloschen - Medea bleibt eine Fremde.

Der strahlende Held Jason wird zum Pragmatiker und geht eine Beziehung mit der jungen Königstochter Kreusa ein. Die strahlende Heldin Medea wird zur betrogenen Ehefrau. Entwurzelt, den Verrat nicht verwindend, holt sie zur Rache aus, die in dem Mord der eigenen Kinder gipfelt.

Das Stück feierte am 31. August 2017 Premiere.

Video-Download

Trailer zum Stück Medea

Termin(e): 02.06.2019 
von 19:00 bis 22:00 Uhr
Ort

Schauspielhaus

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover
Preise:
Normalpreis 15,00 € - 45,00 €
Ermäßigt (Schüler, Studierende, Auszubildende) 8,00 € - 26,50 €
Vorverkauf:

Einführung zum Stück um 18:15 Uhr.