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Bühnen

Zum letzten Mal: Wilhelm Tell

Die Oper von Gioachino Rossini feierte am 31. Oktober Premiere im Opernhaus. Zu sehen ist die Inszenierung in vier Akten in französischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Rossinis Vertonung der Tell-Geschichte beruht auf Vaterlandsliebe, Freiheitsgedanken und Naturidyll. In dieser Grand opéra griff Rossini eine historische Begebenheit auf, die auch schon bei Friedrich Schiller mit der Legende des Armbrustschützen verwoben ist.

Inhalt "Wilhelm Tell"

Im Gegensatz zu Schillers Drama erweist sich Rossinis Tell, präsentiert von Stefan Adam, als eine von Beginn an politische Figur. Bereits im ersten der zahlreichen überwältigenden Chortableaus nimmt er die Außenseiterposition ein, drückt seine Sorge um das Wohl seiner Heimat aus, während das Volk munter feiert.

Selbstverständlich eint der sichere Schütze im Verlauf des Stücks die Massen, die seinem Aufruf zum Aufruhr gegen die Besatzer zunächst teils zögerlich, teils ängstlich, aber am Ende fest entschlossen Folge leisten und mutig für den Befreiungsschlag zur Waffe greifen.

Inszenierung

Um das passende Lokalkolorit der Schweizer Bergwelt einzufangen, ließ sich Rossini von den sogenannten "ranz des vaches" inspirieren. Die traditionellerweise von Kuhhirten gesungenen Melodien sind bei ihm Inbegriff des gefährdeten Heimatidylls und stehen im scharfen Kontrast zu den leitmotivisch eingesetzten Hornfanfaren des verhassten Landvogts Gessler.

Konsequent verfolgte Rossini das dramaturgische Prinzip, die politischen Missstände in der Natur zu spiegeln: So tost im vierten Akt ein Gewittersturm eindrucksvoll über den Vierwaldstätter See, als der gefangene Tell zu seiner Exekution gebracht werden soll. Nachdem der spätere Nationalheld den Tyrannen Gessler erschossen hat, legt sich auch das Unwetter, und der See erstrahlt in friedlichem Glanz.

Termin(e): 06.01.2018 
von 19:30 bis 22:55 Uhr
Ort

Staatsoper Hannover

  • Opernplatz 1
  • 30159 Hannover
Preise:
Normalpreis 29,40 € - 79,45 €
ermäßigt 14,65 € - 60,75 €
Vorverkauf: