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Israelitische Erziehungsanstalt in Ahlem

Die Israelitische Erziehungsanstalt zu Ahlem in Bild und Wort. Ahlem: Verlag der Anstalt, nach 1900. (StB Hannover, Kps H 8404)

© Stadtbibliothek Hannover

Stadtbibliothek aufgeschlos­sen

Die Israelitische Erziehungsanstalt zu Ahlem

Prof. Dr. Hans-Dieter Schmid, Professor (emer.) für Neuere Geschichte der Universität Hannover, stellt am Montag, dem 4. Juni, die Schrift "Die Israelitische Erziehungsanstalt zu Ahlem in Bild und Wort" vor.

Vor 125 Jahren – im Juni 1893 – wurde die „Israelitische Erziehungsanstalt zu Ahlem“ – wie sie bis 1918 hieß – als jüdische Internatsschule für Gartenbau eröffnet.

Gründer und Stifter war der hannoversche Bankier Moritz Simon (1837-1905). Simon war der Überzeugung, dass diese Einrichtung für die Zukunft der Juden in Deutschland so wichtig sein werde, dass sie eine Angelegenheit der Gesamtheit der deutschen Juden sein sollte. Daher verhandelte er zunächst mit der Führung der jüdischen Freimauerlogen in Deutschland mit dem Ziel, seine Schule als Gemeinschaftsaufgabe der deutschen Logen des Ordens B’nai Brith zu etablieren. Als das schließlich gescheitert war, entschloss sich Simon, die Gartenbauschule aus eigener Tasche zu finanzieren und sofort zu errichten. Die Unterhaltung der Schule sah er aber weiter als Aufgabe der gesamten „deutschen Judenheit“ an. Um diesen Anspruch einzulösen, entwickelte man in Ahlem ein intensives Werbe- und Unterstützungssystem, zu dem auch die Broschüre von 1903 gehört.

Termin(e): 04.06.2018 
von 17:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Stadtbibliothek

  • Hildesheimer Straße 12
  • 30169 Hannover

Wegen der großen Nachfrage werden die kostenlosen Eintrittskarten nach der aktuellen Veranstaltung für die nächstfolgende ausgegeben.

Restkarten liegen an der Zentralinformation in der Stadtbibliothek.

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