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Kurzfilmprogramm mit Carsten Aschmann, etwa 85 Minuten

Im Bild zu sehen ist ein Wirrwarr aus Treppen, auf denen eine Person nach unten schreitet. © AG Kurzfilm

Szene aus Emerging Artits 4

Mit „Emerging Artists – Contemporary Experimental Films and Video Art From Germany“ präsentieren AG Kurzfilm und German Films seit 2013 alle zwei Jahre ein Programm mit kurzen, experimentellen Arbeiten junger NachwuchskünstlerInnen.

 

The Divine Way

Ilaria di Carlo, Deutschland 2018, 15 Minuten, ohne Dialog

In Anlehnung an Dantes "Göttliche Komödie" nimmt uns THE DIVINE WAY mit in den epischen Abstieg der Protagonistin durch ein endloses Treppenlabyrinth. Je tiefer sie kommt, desto bedrohlicher werden die Treppen – sie wird gefangen und in eine gefährliche Landschaft gezogen, die durch mehr als fünfzig Orte führt.

 

Beyond Beach

Clara Winter/Miguel Ferráez, Deutschland 2018, 14 Minuten, englisch-spanisches Original mit deutschen Untertiteln

Der Horizont ist von einem pastellrosa Nebel durchdrungen, wie ein unendlicher Sonnenuntergangs-Bildschirmschoner. Menschen aus allen Teilen der Welt sind hier gestrandet und machen von dem Vorteil gebrauch, den die westliche Gesellschaft uns verspricht: die Möglichkeit, vor ihr zu flüchten.

 

Umbra

Florian Fischer/Johannes Krell, Deutschland 2019, 20 Minuten und 17 Sekunden, ohne Dialog

Der Film UMBRA beschäftigt sich mit seltenen und häufigen optischen Phänomenen, die in der Natur vorkommen. Diese Phänomene erwecken vertraute Bilder wie Schatten oder Reflexionen auf einer Wasseroberfläche, aber auch ungewöhnliche wie das "Brockengespenst" oder den Nadelloch-Effekt während einer Sonnenfinsternis. Diese alten und natürlichen Projektionen können als vorkulturell und unabhängig von jeglichem Gerät betrachtet werden. Sie ereigneten sich schon vor der Menschheit und sind durch ihre immaterielle, flüchtige Präsenz vereint. In ihrer Immaterialität und Zerbrechlichkeit sind sie Vorläufer des Kinobildes. UMBRA entwickelt einen visuellen Dialog zwischen Phänomen und Apparat, Archetyp und Bild, Selbst- und Selbstwahrnehmung.

 

Three Casualties

Jens Pecho, Deutschland 2018, 7 Minuten und 18 Sekunden, Englische Texttafeln

Das Video THREE CASULTIES ist eine Untersuchung dreier Filmszenen, die je einen Stunt zeigen, welcher zum Tod des ausführenden Stuntdoubles führte. In manchen Fällen wurden diese Szenen im Film belassen, wodurch ein breites Publikum gleichzeitig einen realen, wie auch fiktionalen Todesfall auf der Leinwand sah.

 

Fosfeno

David Gómez Alzate, Deutschland 2018, 11 Minuten und 15 Sekunden ohne Dialog

FOSFENO sind Lichtwahrnehmungen, die nicht durch Licht, sondern durch andere Reize auf das Auge im Gehirn erzeugt werden.

 

Eine Kneipe auf Malle

Marian Mayland, Deutschland 2017, 15 Minuten

Essen, April 2016. Zwei obsolete Erscheinungen: Super-8-Filmmaterial, Kodachrome K40, etwa 30 Jahre nach Ablaufdatum belichtet - und die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD).

Termin(e): 21.12.2019 ab 20:15 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.