HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Gustav Ucicky, Deutschland 1941, 96 Minuten

mit Paula Wessely, Peter Petersen, Attila Hörbiger

Eine Frau steht inmitten vieler Männer. © Deutsches Filminstitut, Frankfurt

Filmszene aus "Heimkehr".

Wissenschaftliche Einführung: Dr. Dirk Alt, Gesellschaft für Filmstudien e.V.

Der berüchtigte NS-Propagandafilm "Heimkehr" rechtfertigte den deutschen Überfall auf Polen im September 1939.

In drastischen Bildern zeichnet der Film das Bild einer durch die polnischen Unterdrücker bedrohten deutschen Minderheit in Wolhynien (Ostpolen) im März 1939. Die deutsche Lehrerin Maria wehrt sich gegen die polnische Willkür. Ihre deutsche Schule wird enteignet und zerstört. Nach ihrer Weigerung, im Kino die polnische Nationalhymne mitzusingen, wird ihr Verlobter von einem polnischen Mob zusammengeschlagen, woran er später ohne medizinische Hilfe stirbt. Ihr Vater erblindet nach einem Anschlag. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht nach Polen werden die Dorfbewohner verhaftet, als sie heimlich die Rede von Adolf Hitler am 1. September 1939 hören. Ihrer geplanten Erschießung entgehen sie nur durch das Heranrücken der deutschen Soldaten. Am Ende bringt sie ein Treck "heim ins Reich".

Termin(e): 04.12.2018 ab 19:30 Uhr
Ort

Kino im Künstlerhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
6,50 Euro / 4,50 Euro ermäßigt
Schüler, Studenten, Auszubildende, Sozialhilfeempfänger und Schwerbehinderte erhalten bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises eine Eintrittskarte zum ermäßigten Preis.
Hannover-Aktiv-Pass-Inhabern gewährt das Koki freien Eintritt.

Kartenreservierung und -vorverkauf:
0511/168-45522
KokiKasse@Hannover-Stadt.de
Montag - Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr und an der Abendkasse. Die Kinokasse öffnet jeweils 30 Minuten vor Spielbeginn.