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Konzerte

Tragik und Trotz - Die Lose jüdischen Lebens

Zu einem Kammerkonzert mit anschließendem Salongespräch lädt die Villa Seligmann im Nachklang des jüdischen Purimfestes am 14. März.

Verfemt, verboten, vertrieben und auch ermordet - das waren die Schicksalslose der Juden, die dem Nationalsozialismus ausgeliefert waren. Die Tragik des Krieges und der Verfolgung wirft einen langen Schatten und prägt bis heute unser Bewusstsein. Die Musik aus dieser Periode ist nicht nur ein Zeitdokument, sondern auch ein Ausdruck des Überlebenswillens trotz dieses Schicksals.

Werke "verbotener" Komponisten

Mit lebensbejahenden Tänzen, folkloristischen Weisen, aber auch in Klangbildern von Flucht, Wut und Feuer zeichnet dieses Programm einen anspruchsvollen Spannungsbogen zwischen Tragik und Trotz. In unterschiedlichen und zum Teil ungewöhnlichen Besetzungen "regenerieren" die fünf Musiker am 14. März in der Villa Seligmann Werke "verbotener" Komponisten wie Hans Krása, Pavel Haas, Zikmund Schul, Mieczysław Weinberg und Joachim Mendelson.

Besetzung

Juri Vallentin, Oboe
Caroline von Bismarck, Violine
Julia Rebekka Adler, Bratsche
Eliah Sakakushev, Cello
Asen Tanchev, Klavier

Termin(e): 14.03.2020 ab 19:30 Uhr
Ort

Villa Seligmann

  • Hohenzollernstraße 39
  • 30161 Hannover
Preise:
Große Halle 26,00 € (ermäßigt 22,00 €)
Salon 18,00 € (ermäßigt 8,00 €)
zzgl. VVK-Gebühren
Vorverkauf: