Besetzung:
- Carl Ludwig Hübsch – Tuba, Stimme, Komposition
- Matthias Schubert – Tenorsaxophon
- Michael Griener – Schlagzeug, Perkussion
Alles wird Musik. Von diesem Ansatz ausgehend entwickelt sich eine kraftvolle Musik voller Wendungen, geprägt von improvisierten wie komponierten Elementen. Zeitgenössischer Jazz trifft auf zeitlose Improvisation.
Unter dem Titel „Hymnen“ wird dieser Gedanke weitergeführt: Referenzen an alte Bekannte erscheinen in unerwartetem Gewand. John Cage, Albert Mangelsdorff, Misha Mengelberg und andere vergangene Ikonen begegnen den sehr gegenwärtigen Stimmen von Matthias Schubert (Saxophon), Carl Ludwig Hübsch (Tuba) und Michael Griener (Schlagzeug). Wer Humor in der Musik schätzt, ist hier richtig.
Wie das Freistil-Magazin schreibt, „setzt das Trio die Stücke Mangelsdorffs perfekt in Szene und konfrontiert sie mit Hübschs eigenen Nummern. Dreimal Gebläse – zweimal Blech und einmal Holz – könne zwar „eine spröde Angelegenheit sein“, doch verfüge das Ensemble über „Sinn für Ironie und Freude am musikalischen Witz, ohne ins Clowneske abzurutschen“. Vom unruhig zwitschernden „Bird Pool“ bis zum statischen „Sonntagsgrau“ und dem Mangelsdorff-Klassiker „Ant Steps on an Elephants Toe“ reiche das Spektrum.
Auch das NYC Jazz Mag hebt hervor: „The longrun Development of the universe clearly demonstrates on this notable set that sophisticated Euro improv continues to evolve in an exceptional fashion.“
Gefördert werden die Tonhallenkonzerte vom städtischen Kulturbüro, von der Initiative Musik, vom Kultur und Medien-Beauftragten der Bundesregierung sowie vom Spielstättenpreis „APPLAUS“.