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Ensemble Megaphon

© G. Ebrahimi

Konzerte

Musik 21 Festival 2019: Totalitarismus

Das Festival begibt sich vom 5. bis 9. September auf die Suche nach Spuren des Totalitären in der Neuen Musik. 

Portraitfoto von Johannes Kreidler © Esther Kochte

Der Komponist Johannes Kreidler (Aufnahme von 2015)

Die künstlerische Programmatik des Musik 21 Festivals 2019 basiert auf der Erforschung der kulturellen städtischen Voraussetzungen und die sich daraus ergebenden Schlussfolgerungen. Gleichzeitig spielen übergeordnete künstlerische Inhalte und Programmlinien eine wichtige Rolle.

Programm

Donnerstag, 5. September

  • 18:00 Uhr, Eisfabrik: Eröffnung mit verschiedenen Gästen, Eintritt frei.
  • 19:00 Uhr, Eisfabrik: Johannes Kreidler, 20,00 Euro / ermäßigt 15,00 Euro (Ticket gilt auch für das Folgekonzert)
    Das Musik 21 Festival beginnt mit drei musikalischen Performances von Johannes Kreidler, die sich multimedial und konzeptuell verschiedenen Rezeptionsweisen von Musik und akustischen Phänomenen annähern. Damit bilden sie den Ausgangspunkt, um im Sinne des Festivalprogramms gewohnte Muster in der Musikrezeption zu überdenken und dabei total gezogene Abgrenzungen und Zuschreibungen abzubauen.
  • 20:00 Uhr, Eisfabrik: Ensemble Adapter, 20,00 Euro / ermäßigt 15,00 Euro
    Das Ensemble Adapter ist ein deutsch-isländisches Ensemble für Neue Musik mit Sitz in Berlin. Mit einem progressiven und kraftvollen Stil bemüht sich das Ensemble Adapter um einen authentischen Beitrag zu aktuellen Entwicklungen der Kulturszene.

Freitag, 6. September

  • 17:00 Uhr, Galerie Robert Drees: Installationseröffnung | Marianthi Alexandri Papalexandri "modular | n°2 – speaking of membranes" (2017)
  • 20:00 Uhr, Theater in der List: Ensemble L'art pour l'art, 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro
    Gemeinsam mit dem Komponisten Gordon Kampe und dem Künstler Ivan Bazak werden in den Werkstätten Junger Komponisten und in der Staun-Akademie Arbeiten entwickelt, die in diesem installativen Konzert zur Aufführung gebracht werden. 

Samstag, 7. September

  • 17:30 Uhr, Künstlerhaus: Duo Two in One, 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro
    Inhaltlich gliedert sich dieses Konzert in zwei Teile, die in enger Verbindung stehen. Zunächst sollen einige der Kompositionen vorgestellt werden, die seit Festivalbeginn in der Audiothek »Wohlklang/Ekelklang« zugänglich gemacht wurden. Darauf folgt ein Improvisationskonzert von Günter Christmann (Cello, Posaune) und Mats Gustafsson (Saxophone), die sich als Duo Two in One der Free Music widmen.
  • 20:00 Uhr, Galerie Robert Drees,: Caspar J. Walter, Matthias Kaul, Cathy van Eck, Marianthi Alexandri Papalexandri, Christof M Löser, Martin Schüttler, 20,00 Euro / ermäßigt 15,00 Euro
    In den für das Konzert "2. Übung im zugewandeten Zweifeln" ausgewählten Kompositionen geht es am wenigsten um die Lautstärke, sondern eher um die musikalische Reflexion der Möglichkeiten, die Lautsprecher über ihren streng technischen Zweck hinaus bieten. Die Arbeiten lösen den Lautsprecher unter anderem durch Massierung, technische Manipulation und unorthodoxe Verwendungsweisen aus dem Dispositiv der reinen Verstärkung und legen damit zuvor maskierte instrumentale und musikalische Potentiale frei.

Sonntag, 8. September

  • 11:15 Uhr, Sprengel Museum: Ensemble Reflexion K / Ensemble Megaphon, 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro
    Konzert mit dem Titel "3. Übung im zugewandten Zweifeln": Manche der vorgestellten Werke bergen polarisierende Sprengkraft schon in sich, andere Beispiele verschiedener ästhetischer Positionen geraten in den Programmfolgen gefährlich nah aneinander.
  • 15:00 Uhr, Künstlerhaus: Das Neue Ensemble / Sixty1Strings, 20,00 Euro / ermäßigt 15,00 Euro
    Am letzten Festivaltag soll in einem Konzert von Das Neue Ensemble und des Trios Sixty1Strings erneut die Haltung des zugewandten Zweifelns erprobt werden.
  • 17:00 Uhr, Künstlerhaus: Michael Reudenbach, 15,00 Euro / ermäßigt 10,00 Euro
    Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Schnecke in unserem Ohr nicht nur durch äußere Reize in Bewegung gerät und die Schwingungen dann ins Hirn weiterleitet, sondern es kann genügen, dass der Besitzer der Ohren sich einen Klang vorstellt und schon setzt sich die Gehörsschnecke in Bewegung. Hans Wüthrich schlägt nun Wege vor, wie jeder seine "eigene Musik" nur für sich erschaffen kann. Michael Reudenbach wird dem Publikum die Möglichkeiten vorführen und erleben lassen. Danach Kaffee und (Zimt-)Schnecken.
Termin(e): 05.09.2019 ab 18:00 Uhr
06.09.2019 ab 17:00 Uhr
07.09.2019 ab 17:30 Uhr
08.09.2019 ab 11:15 Uhr
Ort

Verschiedene Veranstaltungsorte in Hannover

  • 30159 Hannover
Preise:
15,00 Euro / 20,00 Euro ermäßigt 10,00 / 15,00 Euro
Festivalticket 100,00 Euro ermäßigt 70,00 Euro

Reservierungen unter info@musik21niedersachsen.de

Abholung der resevierten Karten an der Abendkasse spätestens 15 Minuten vor Konzertbeginn