Konzerte

Neuer Termin: 100 Cymbals

Das Konzerterlebnis am 3. und 4. Juni (statt 26. Mai) in der DHC-Halle ist Bühnenperformance und akustische Installation zugleich.

100 Cymbals

Quadratisch auf einer großen Fläche angeordnet und von zehn Perkussionist*innen gespielt, erzeugen die Becken ein Klangkontinuum, das zwischen Geräusch und harmonischer Resonanz wechselt. Durch verschiedene Spielweisen entsteht ein fast chorischer Klang, in dem unterschiedliche Schichten aufscheinen. Beginnend mit einem fast unhörbaren Murmeln schwillt der hypnotische Klang in scheinbar unendlicher Steigerung an bis er in einem donnernden Finale kulminiert.

John Cages "But what about the noise of crumpling paper" ist inspiriert vom Geräusch zerknüllten Papiers. Das Werk wurde als Hommage zum 100. Geburtstag des Dada-Mitbegründers Hans Arp 1986 für die Percussions de Strasbourg komponiert. Notiert hat Cage aber weder die Anzahl der Spieler*innen, noch die Dauern, Tempi oder Wiederholungen. Es gibt nur ein System aus fünf verschiedenen Satzzeichen, das für jede Aufführung neu realisiert werden muss. Der japanische Klang- und Videokünstler Ryoji Ikeda erarbeitet für die KunstFestSpiele eine neue Version dieser konzeptuellen Partitur, die in der DHC Halle erstmals aufgeführt wird. 

Mitwirkende

Les Percussions de Strasbourg
Schlagwerk: Alexandre Esperet / Léa Koster / Emil Kuyumcuyan / Olivia Martin / Minh-Tâm Nguyen /  François Papirer / Lou Renaud-Bailly / Thibaut Weber / Hsin-Hsuan Wu / Yi-Ping Yang

But what about the noise of crumpling paper von John Cage (1985) – künstlerische Leitung: Ryoji Ikeda
100 cymbals (2019) – Konzept, Komposition, Regie: Ryoji Ikeda