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Lesungen & Vorträge

Dr. Jill Bepler

Um welfische Fürstinnen des 16. und 17. Jahrhunderts und deren Buchbesitz geht es am 25. Juli in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek beim zweiten Vortrag in der Reihe "Nicht nur schmückend Beiwerk – Fürstinnen und ihre Netzwerke in der frühen Neuzeit".

Der Vortrag fragt nach dem bislang unbeachteten Buchbesitz von Frauen aus dem Welfenhaus in der Zeitspanne zwischen den bekannten büchersammelnden Fürstinnen Elisabeth von Calenberg (1510 –1558) und Kurfürstin Sophie (1630 –1714). Unter anderem werden Quellen zur Nutzung und zum Verbleib von Büchern der Töchter von Herzog Wilhelm d. J. von Braunschweig-Lüneburg vorgestellt. In diesem Zusammenhang werden auch die Gründe für das prekäre Schicksal von Bibliotheken aus weiblichem Besitz diskutiert. 

Die Vortragende

Dr. Jill Bepler war bis Juni 2018 Leiterin der Abteilung Stipendien, Veranstaltungen und Nachwuchsförderung an der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel. Zurzeit ist sie an frühneuzeitlichen Forschungsprojekten in Kopenhagen und Stockholm zu Konzepten der Privatheit bzw. zur Bibliotheksgeschichte beteiligt. Ihre Publikationen befassen sich mit der Hofkultur und der Rolle der Fürstinnen am Hof, Reisen und Sammeln im 17. Jahrhundert und höfischer Funeralpublizistik.

Termin(e): 25.07.2019 
von 17:00 bis 18:30 Uhr
Ort

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

  • Waterloostraße 8
  • 30169 Hannover