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Gebissen, zerschossen und mit Wurst gespickt ...

Martin Brederecke und Matthias Wehry berichten am 24. Oktober in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek über Buchschäden und Bestandserhaltung.

Aufgeschlagenes Buch mit Fettfleck und Wurstscheibe © GWLB (Quelle)

Nicht jedes Buch wird sorgsam behandelt.

Ursachen für Schäden an Büchern und Druckwerken sind vielfältig: Tintenfraß, Papierzerfall, Wasserschäden, unsachgemäßer Umgang, Bissspuren von Bücherwürmern oder Hunden – im Bestand der Bibliothek finden sich unterschiedliche, teils kuriose Schadensbilder, die auch die Geschichte eines Objektes erzählen. In der hauseigenen Restaurierungswerkstatt oder in Projekten mit externen Dienstleistern werden vom Zerfall bedrohte Exemplare "gerettet". Zudem werden seit 2018 im Rahmen der vom Verein der Freunde und Förderer der Bibliothek ins Leben gerufenen Buchpatenschaften geschädigte Kostbarkeiten gesichert. Am "Tag der Bibliotheken" stellen Martin Brederecke, Leiter der Restaurierungswerkstatt, und Matthias Wehry, Leiter der Abteilung Handschriften und Alte Drucke, unterschiedliche Schadensbilder vor und zeigen anhand von Beispielen, mit welchen Maßnahmen schriftliches Kulturgut erhalten werden kann.

Termin(e): 24.10.2019 ab 17:00 Uhr
Ort

Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek

  • Waterloostraße 8
  • 30169 Hannover