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Wissenschaft & Wirtschaft

Impulse für den Mathe-Unterricht

Das Institut für Didaktik der Mathematik und Physik bietet am 22. August einen Vortrag- und Workshop zur Förderung des Zahl- und Operationsverständnis im Hauptgebäude der Leibniz Universität an.

Zwei Hände liegen auf einem Tisch mit Zetteln © Friedrich Verlag GmbH

Mathematiik lernen mit einem in Neuseeland entwickeltem Lernentwicklungsmodell zur Arithmetik.

In der Veranstaltung "Impulse für den Mathe-Unterricht: Lernstände diagnostizieren und Lernen begleiten", die das Institut für Didaktik der Mathematik und Physik (IDMP) der Leibniz-Universität in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift mathematik lehren (Friedrich Verlag) am 22. August im Hauptgebäude der Leibniz Universität anbietet, werden Konzepte und Materialien zur Förderung des Zahl- und Operationsverständnis und die damit einhergehende Entwicklung von Schule und Unterricht vorgestellt.

Zielgruppen

Der Vortrag ist auf Englisch, es gibt eine deutsche Übersetzung und Erläuterung. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für Mathematik-Unterricht in der Grundschule und in der weiterführenden Schule interessieren.

Programm und Anmeldung 

Eine Anmeldemöglichkeit findet sich auf portal.studienberatung.uni-hannover.de/formulare/mathematikunterricht_impulse.html. Weitere Infos gibt es auch auf www.mathematik-lehren.de

Numeracy Development Project

Das in Neuseeland entwickelte "Numeracy Development Project" hat zum Ziel, die grundlegenden Fertigkeiten im Rechnen (vom ersten Zahlverständnis und den Grundrechenarten bis hin zum Umgang mit Brüchen und Prozenten) landesweit zu verbessern. Es wurde ein Lernentwicklungsmodell und ein Diagnoseverfahren (Interview) erarbeitet, mit dem der individuelle Stand erfasst und eine passende Förderung im Unterricht eingeleitet werden kann. Die Schulen erhielten Lehrerfortbildungen und Betreuung bei der Einführung dieses Modells. Im Zuge von inklusivem Unterricht und auch dem Unterricht neu zugewanderter Kinder und Jugendlicher hat sich das Diagnostische Interview als ein hilfreiches Werkzeug erwiesen (nicht nur im schulischen Kontext).

Es lassen sich mit dem Verfahren auch Rückschlüsse auf Rechenstörungen ziehen, wobei das primäre Ziel des Interviews ist, Zugang zu den Denkwegen der Kinder und Jugendlichen zu bekommen: Was wissen sie sicher? Welche Rechenstrategien nutzen sie?

Termin(e): 22.08.2019 
von 15:00 bis 18:00 Uhr
Ort

Leibniz Universität Hannover

  • Welfengarten 1
  • 30167 Hannover
Preise:
Die Teilnahme ist kostenlos.

Veranstaltungsort ist Raum F435 im Hauptgebäude der Leibniz Universität