HANNOVER.DE | Das offizielle Portal der Region und der Landeshauptstadt Hannover

Zuletzt aktualisiert:

Wissenschaft & Wirtschaft

Patientinnentag: Brust- und Eierstockkrebs

Die Medizinische Hochschule informiert über neue Möglichkeiten der genetischen Untersuchung, Therapie und Früherkennung am 30. November.

Stele mit dem Schriftzug MHH inmitten von Bäumen © Medizinische Hochschule Hannover (Quelle)

Medizinische Hochschule Hannover (MHH)

Brustkrebs tritt meist ab einem Alter von 50 Jahren auf, Eierstockkrebs in der Regel noch später. In den meisten Fällen sind die Erkrankungen nicht erblich. In Familien jedoch, in denen Brust- und/oder Eierstockkrebs gehäuft und/oder in jungen Jahren auftritt, kann eine erbliche (genetische) Ursache vorliegen. In diesen Familien sind genetische Untersuchungen zur Klärung des individuellen Erkrankungsrisikos hilfreich, um die Therapie beziehungsweise die notwendigen Früherkennungsuntersuchungen entsprechend dem Risikoprofil anzupassen.

Patientinnentag: Familiärer Brust- und Eierstockkrebs

Welche neuen Möglichkeiten der Gendiagnostik, Therapie und intensivierten Früherkennung gibt es bei familiärem Brust-und Eierstockkrebs? Welche Rolle können moderne medikamentöse und chirurgische Behandlungsmethoden spielen? Wie und von wem können Betroffene noch besser unterstützt werden? Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) lädt Patientinnen mit familiärem Brust- und Eierstockkrebs sowie ihre Angehörigen ein, an der Veranstaltung teilzunehmen am Samstag, 30. November im Hörsaal F, Raum 1010, Gebäude J01.

Experten informieren

Die Experten verschiedener Abteilungen der MHH erläutern die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, die es in Bezug auf genetische Diagnostik und medikamentöse Therapie bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs gibt. Weiter sprechen sie an, welche Möglichkeiten risikoreduzierender Operationen und intensivierter Früherkennungsuntersuchungen zur Verfügung stehen. Ein ganz wichtiges Thema für die Bewältigung einer Krebserkrankung ist außerdem die psychoonkologische Begleitung der Betroffenen und es gibt Informationen darüber, was Patientenorganisationen wie zum Beispiel das BRCA-Netzwerk leisten können.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist kostenlos, der Veranstalter bittet um Anmeldung bis zum 20. November unter: schlegelberger.office@mh-hannover.de

Programm

10 Uhr
Begrüßung
Das Zentrum Hannover im Deutschen Konsortium für familiären Brust- und Eierstockkrebs
Prof. Dr. med. Brigitte Schlegelberger, Hannover

10:10 Uhr
Genetische Beratung bei Verdacht auf erbliche Tumorerkrankungen
Dr. med. Hannah Wallaschek

10:30 Uhr
Neues in der genetischen Diagnostik bei erblichen Tumorerkrankungen
Dr. med. Bernd Auber

10:50 Uhr
Klinische Konsequenzen bei Nachweis einer Genveränderung
Dr. med. Susanne Morlot

11:10 Uhr
Leben mit erblichem Krebsrisiko – Entscheidungen und Chancen
Andrea Hahne

11:30 Uhr
Pause

12 Uhr
Intensivierte Früherkennung bei erblichem Brustkrebs: Wie ist der Nutzen
PD Dr. med. Stefanie Pertschy

12:30 Uhr
Möglichkeiten risikoreduzierender Operationen mit Rekonstruktion der Brust
PD Dr. med. Ursula Hille-Betz/ Dr. med. Tobias Mett

12:50 Uhr
Medikamentöse Therapie bei erblichem Brust- und Eierstockkrebs
Dr. med. Elna Kühnle

13:10 Uhr
Risiko-reduzierende Entfernung der Eierstöcke und Eileiter - ein kleiner Eingriff
Dr. med. Sudip Kundu / Dr. med. Anja Philippeit

13:30 Uhr
Erbliches Tumorrisiko: Chance und Herausforderung für Betroffene-Gynäkologisch-Psychoonkologische Unterstützung
Dr. Sophia Holthausen-Markou

13.50 Uhr
Zusammenfassung und Ausklang

Termin(e): 30.11.2019 
von 10:00 bis 14:00 Uhr
Ort

Medizinische Hochschule Hannover

  • Carl-Neuberg-Straße 1
  • 30625 Hannover
Preise:
Die Veranstaltung ist kostenlos

Veranstaltungsort ist Hörsaal F, Raum 1010, Gebäude J01