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Ann Cotten: Lyophilia

Ann Cotten, deren Texte zu den innovativsten und avanciertesten der Gegenwartsliteratur zählen, präsentiert am 2. April im Literaturhaus ihren neuen Erzählband.

Frau © Inge Zimmermann

Ann Cotten

Über die Autorin

Ann Cotten wurde 1982 in Iowa geboren und wuchs in Wien auf. Ihr erster Lyrikband "Fremdwörterbuchsonette" erschien 2007. Mit der Erzählungssammlung "Der schaudernde Fächer" (2013) und dem Versepos "Verbannt!" (2016) setzte sie vollkommen neue Akzente in diesen Gattungen. Ihre literarische Arbeit wurde zuletzt mit dem Klopstock-Preis und dem Hugo-Ball-Preis ausgezeichnet. Sie lebt in Wien und Berlin.

Über das Buch

Ann Cotten ist erwachsen geworden, was uns ein Stück weit in die Zukunft katapultiert. Sie behauptet, nur mehr konstruktiv am Funktionieren eines vernünftigen Lebens für möglichst alle interessiert zu sein. Ganz der menschenfreundliche Roboter, quasi. Aber ihre seltsam labyrinthische, allzu respektvolle Art, mit Problemen umzugehen, zeugt noch von den Erfahrungen, die sie als junge Lyrikerin sammeln konnte. Was Ann Cotten die letzten Jahre etwas hochstaplerisch als "Science Fiction auf Hegelbasis" angekündigt hat, ist jetzt gekommen. "Lyophilia" erinnert an Tarkowskijs "Special Effects": eine Formulierung, vor eine Wirklichkeit gehalten, und plötzlich wird präzise, was sonst in der Form eines dumpfen Ahnens herumvegetiert. Und wo der mögliche Realismus aufhört, fließt heiß und pochend Emotion heraus: Eine Sammlung von Erzählungen wie ein Schuss ins Knie.

Moderation

Jutta Rinas, geb. 1963 in Mannheim, studierte Klavier, Musikwissenschaft und Germanistik und arbeitete für den WDR und die Frankfurter Rundschau. Seit 1997 ist sie Redakteurin bei der HAZ.

Termin(e): 02.04.2019 ab 19:30 Uhr
Ort

Literaturhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
12,00 Euro ermäßigt 6,00 Euro
Vorverkauf: