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Vorträge

Bernhard von Lindenau & Emil Braun

Bernhard von Lindenau, Emil Braun und die gemeinsamen Bemühungen um die Jenaischen wissenschaftlichen Anstalten. Öffentlicher Vortrag des Freundes- und Förderkreises Antike & Gegenwart e.V.

Bernhard von Lindenau, Lithografie von Louis Zöllner © MAK

Bernhard von Lindenau, Lithografie von Louis Zöllner 

Der Altenburger Wissenschaftler, Politiker und Kunstsammler Bernhard von Lindenau (1779–1854) traf am Ende des Jahres 1843 in Rom den ersten Sekretär des Instituto di corrispondenza archeologica Emil Braun (1809–1856) wieder, den er vor Jahren in Gotha kennengelernt hatte. Nach Lindenaus Romaufenthalt wird Braun mit Geduld und Engagement versuchen die Kunstsammelwünsche des Altenburgers zu realisieren.

Da glücklicherweise der Briefwechsel zwischen Lindenau und Braun erhalten geblieben ist, ist ein Einblick in den Transfer von Kunstwerken – darunter zahlreiche antike Vasen – und Repliken (Gipsabgüsse und Architekturmodelle) in der Mitte des 19. Jahrhunderts von Italien nach Deutschland möglich. Nicht zuletzt das Archäologische Museum der Universität Jena profitierte dabei von den ebenso geschäftlichen wie freundschaftlichen Beziehungen dieser beiden außergewöhnlichen Persönlichkeiten, die beide auch in teilweise engem Kontakt zu August Kestner standen.

Vortrag von: Susanne Reim, Lindenau-Museum Altenburg

Susanne Reim ist Restauratorin für Keramik, Gips und Skulptur am Lindenau-Museum in Altenburg/Thüringen.

Termin(e): 18.09.2019 
von 18:30 bis 20:00 Uhr
Ort

Museum August Kestner

  • Trammplatz 3
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 05,00 €
Ermäßigt 04,00 €
Eingangsfassade: Museum August Kestner © MAK