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Buen Vivir - Das Recht auf ein gutes Leben

Eine Begegnung mit Alberto Acosta und der Grupo Sal am Donnerstag, 26. Oktober, bei der über solidarisches Miteinander von Mensch und Natur, abseits von Wachstumszwängen diskutiert werden kann. Welche Lebens- und Gesellschaftsmodelle können die Länder des Nordens gemeinsam mit den indigenen Gemeinschaften entwerfen?

Alberto Acosta, ehemaliger ecuadorianischer Minister für Bergbau und Präsidentschaftskandidat 2013, beschäftigt sich mit den grundlegenden Überlegungen des Konzeptes vom "Guten Leben". Vor welche Herausforderungen stellt es uns? Welche Chancen bietet es uns? Er entwirft Szenarien einer gerechten Zukunft und stellt sie zur Diskussion. Es könnte sich also um ein politisch-wirtschaftliches Konzept von weltumspannender Relevanz handeln.

Begleitet wird er dabei von Grupo Sal, die seit über 30 Jahren entwicklungs- und umweltpolitische Themen erfolgreich musikalischkünstlerisch umsetzen.

Hintergrund

Alberto Acosta ist der bedeutendste Verfechter des indigenen Konzepts "Buen Vivir". Es propagiert – neben einem Leben im Einklang mit der Natur – eine neue „Ethik der Entwicklung“, ein soziales und solidarisches Wirtschaften und eine Veränderung im Lebens- und Politikstil. Als ehemaliger Präsident der verfassungsgebenden Versammlung von Ecuador trug er wesentlich dazu bei, dieses Modell in der neuen ecuadorianischen Verfassung zu verankern. Er hat als Erster den Versuch unternommen, aus dem indigenen Konzept des "Buen Vivir" politische Leitlinien für die westliche Welt zu entwickeln.

Angesichts des Scheiterns der aktuellen Wachstums- und Fortschrittskonzepte und der drohenden ökologischen und sozialen Krisen werden neue Ideen heute zu einer Frage des Überlebens. Das Konzept des "Buen Vivir" gewinnt dabei zunehmend an Bedeutung und ist bereits in mehreren Verfassungen Südamerikas verankert.

Veranstalter

Janun e.V., Agenda 21- und Nachhaltigkeitsbüro der Landeshauptstadt Hannover, Institut für Soziologie der Leibniz Universität Hannover und das Evangelisch-lutherische Missionswerks in Niedersachsen in Kooperation mit der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover.

Die Veranstaltung wird gefördert von: Bistum Hildesheim, Kirchlicher Entwicklungsdienst (KED) der ev.-luth. Landeskirchen in Braunschweig und Hannovers, RENN –Regionale Netzstellen Nachhaltigkeitsstrategien, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen e.V., Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V., Umverteilen! Stiftung für eine, solidarische Welt.

Termin(e): 26.10.2017 ab 18:00 Uhr
Ort

Tellkampfschule Hannover

  • Altenbekener Damm 83
  • 30173 Hannover
Preise:
Eintritt 8 Euro
ermäßigt 5 Euro

Einlass 18.00 Uhr, Beginn 18.30 Uhr

Aula der Schule