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Lesungen & Vorträge

Der Kampf um den Südpol

Schauspieler Wanja Mues liest Stefan Zweigs Kurzgeschichte über Scotts schicksalhafte Expedition zum Südpol und wird begleitet von einem Soundtrack zwischen Jazz, Filmmusik und Avantgarde, unterstützt von projizierten Originalfotos der Expedition am 5. Mai im Richard Jakoby Saal am Emmichplatz.

Zwei Menschen in polarer Landschaft © Quelle: Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover

Das dramatische Wettrennen zum Südpol ist Gegenstand einer szenischen Lesung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien.

Am Samstag, 5. Mai startet in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH) eine besondere Forschungsreise: Schauspieler Wanja Mues liest im Richard Jakoby Saal Stefan Zweigs Kurzgeschichte über die schicksalhafte Expedition des Engländers Robert F. Scott zum Südpol im Jahre 1912. Die HMTMH-Dozenten Markus Horn und Stephan Braun vertonen die dramatischen Ereignisse mit einem Soundtrack zwischen Jazz, Filmmusik und Avantgarde, unterstützt von projizierten Originalfotos der Expedition. Die Veranstaltung ist das künstlerische Projekt von Markus Horn, der an der HMTMH eine dreijährige Qualifizierungsstelle innehat.

Wettrennen zum Südpol

Im Jahre 1912 liefern sich England und Norwegen ein dramatisches Wettrennen zum letzten vom Menschen noch nicht betretenen Fleck Erde – dem Südpol. Die Norweger, geleitet von Roald Amundsen, gewinnen den Kampf. Die englische Expedition unter Leitung von Robert F. Scott hat das Nachsehen und wird schließlich auf dem Rückweg zum Opfer von Hunger und Kälte.

Stefan Zweig: "Der Kampf um den Südpol"

Der österreichische Autor Stefan Zweig hat sich der Ereignisse in seiner Kurzgeschichte "Der Kampf um den Südpol" angenommen, die als Grundlage der Lesung dient. Doch auch Robert F. Scott selbst kommt anhand ausgesuchter Passagen aus seinem Expeditionstagebuch zu Wort. Die Kompositionen, Klänge und Improvisationen reflektieren dabei die Geschehnisse und entwickeln sie über weite Strecken parallel zur Lesung musikalisch weiter.

Wanja Mues

Wanja Mues (*1972) absolvierte seine Schauspielausbildung am Actors‘ Studio MFA-Program sowie dem Robert Lewis Theatre Workshop in New York. Seitdem ist er einem breiten Publikum durch viele Rollen im Kino, Fernsehen und Theater bekannt („Der Pianist“, „Gloomy Sunday“, „Die Manns“, „Stralsund“, „Tatort“, „Wilsberg“, „König von Deutschland“, u. v. m.). Auch als Sprecher zahlreicher Hörbücher hat er sich durch seine unverwechselbare Stimme einen Namen gemacht.

Stephan Braun

Stephan Braun (*1978) studierte klassisches Cello und Jazz-Cello an den Musikhochschulen in Hamburg und Berlin und gilt als einer der interessantesten Cellisten in der europäischen Jazzszene. Er spielte Konzerte in vielen Ländern mit bekannten Musikern und Ensembles, u. a. Melody Gardot, Nils Landgren, Gil Goldstein, Till Broenner, Giora Feidman und Kristjan Randalu. Als Sideman war er
Hannover, den 5. April 2018 an mehr als 20 CD-Produktionen beteiligt, hat zudem zwei eigene Alben produziert und gastierte auf bekannten Bühnen und Festivals. Er unterrichtet am Jazzinstitut Berlin und an der HMTMH.

Markus Horn

Markus Horn (*1972) studierte Klavier mit dem Schwerpunkt Jazz/Popularmusik in Amsterdam und Hannover. Konzerte mit den verschiedensten Besetzungen führten ihn durch ganz Europa, Asien, Nord- und Südamerika. Er absolvierte Hörfunk-Auftritte beim Hessischen und Norddeutschen Rundfunk und Fernsehauftritte u. a. bei ZDF, RTL, RTL II und Hessen Fernsehen. Darüber hinaus wirkte er bei zahlreichen CD-Produktionen mit und arbeitete mit namhaften Künstlern der Jazz- und Popmusik zusammen. Seit 2004 hat Markus Horn einen Lehrauftrag für Jazz-Klavier an der HMTMH, 2016 erhielt er eine von vier Qualifizierungsstellen zur Förderung des künstlerischen Nachwuchses an der HMTMH.

Pilotprojekt "Künstlerische Qualifizierungsstellen"

Das Pilotprojekt „Künstlerische Qualifizierungsstellen“ an der HMTMH, das gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) entwickelt und durch dieses auch finanziert wird, soll die Leerstelle, die es im Hinblick auf die Qualifizierung auf künstlerische Professuren an den künstlerisch-wissenschaftlichen Hochschulen gibt, mindern. In diesen Rahmen bekommt die Hochschule vier solcher auf drei Jahre begrenzten Stellen. Die dafür ausgesuchten Personen sollen im Zeitraum ihrer Festanstellung die Gelegenheit erhalten, Erfahrungswissen in allen Hochschulaufgaben zu sammeln und künstlerische Projektvorhaben umzusetzen.

 

Termin(e): 05.05.2018 ab 19:30 Uhr
Ort

Richard Jakoby Saal

  • Emmichplatz 1
  • 30175 Hannover
Preise:
5,00 €
Vorverkauf: