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Wilhelm von der Decken : Die Familie von der Decken : in ihren verschiedenen Verhältnissen dargestellt

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Die Familie von der Decken

Michael Heinrich Schormann M.A., stellvertretender Geschäftsführer der VGH-Stiftung, stellt am Montag, dem 5. Februar, die Familie anhand der mit vielen Stammtafeln versehenen Darstellungen Wilhelm von der Deckens vor.

Dem literarisch Beschlagenen ist der Familienname von der Decken durchaus geläufig. Heinrich Heine erwähnt ihn 1834 in den „Memoiren des Herrn von Schnabelewopski“, und Frederick Marryat widmete ihm 1839 seinen Roman „Das Gespensterschiff oder der Fliegende Holländer“. Vielleicht ließ sich Richard Wagner davon zu seiner 1843 uraufgeführten Oper „Der Fliegende Holländer“ anregen, auch wenn der Kapitän bei ihm Bernard Fokke heißt?

Tatsächlich zählt die uradelige Familie von der Decken zu den ältesten des Landes und ist hauptsächlich im Elbe-Weser-Dreieck beheimatet. Im Laufe der Jahrhunderte hatten sich aus der Hauptlinie bis zu fünf Stammlinien entwickelt, deren Angehörige in den unterschiedlichsten Bereichen des öffentlichen Lebens zu finden waren. Mindestens drei Mitglieder sind auch literarisch tätig geworden: Auguste von der Elbe als Romanautorin, Theodor von der Decken als Chronist des untergegangenen Königreichs Hannover („Erinnerungen des letzten Königlich hannoverschen Gardehusaren Offiziers“, 1926) und Baron Carl Claus von der Decken, der über seine Reise nach Ostafrika (1859-1865) berichtet. Einige Werke sind im Besitz der Stadtbibliothek Hannover und werden gezeigt.

Termin(e): 05.02.2018 
von 17:00 bis 18:30 Uhr
Ort

Stadtbibliothek

  • Hildesheimer Straße 12
  • 30169 Hannover

Wegen der großen Nachfrage werden die kostenlosen Eintrittskarten nach der aktuellen Veranstaltung für die nächstfolgende ausgegeben.

Restkarten liegen an der Zentralinformation in der Stadtbibliothek.

Eine telefonische Reservierung ist leider nicht möglich.

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