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Wissenschaft & Wirtschaft

Die Politik humanitärer Hilfe im Zeichen von Covid-19

Über die Rolle kann humanitäre Hilfe in der Corona-Pandemie diskutieren Experten beim Herrenhäuser Forum am 28. Oktober im Schloss Herrenhausen.

Die Covid-19-Pandemie wirkt wie ein globales Brennglas: Sie steigert die soziale Ungerechtigkeit, indem sie Armut und Not in vielen Teilen der Welt verschärft. Während in Deutschland die Ausbreitung des Virus aktuell gebremst scheint, nimmt sie anderswo rapide zu. Haben sich Hygienemaßnahmen, Gesundheitspolitik und gesellschaftliche Solidarität also bewährt? Ein globales "Ja" als Antwort kann nur geben, wer Augen und Ohren verschließt. Ein Blick in die Flüchtlingslager an den europäischen Außengrenzen oder in einzelne Regionen Lateinamerikas genügt, um zu erkennen, von einer erfolgreichen Pandemiebekämpfung und weltweiter Solidarität kann kaum die Rede sein. Das liegt daran, dass der Kampf gegen Covid-19 keine rein medizinische, sondern auch eine politische Herausforderung ist. Er ist abhängig von den politischen Umständen in einzelnen Ländern und internationalen Beziehungen. Er wird aber auch genutzt, um innen- und geopolitische Vorteile zu sichern sowie Veränderungen zu verhindern.

Herrenhäuser Gespräch

Welche Rolle können zivilgesellschaftliche Organisationen und Initiativen hier spielen? Wie müsste globale Gesundheitspolitik betrieben werden, wie eine Weltordnung aussehen, damit aus Krisen nicht weniger, sondern mehr globale Gerechtigkeit erwächst? Antworten auf diese Fragen suchen Experten beim Herrenhäuser Forum mit dem Titel "Globale Gerechtigkeit in der Krise - Die Politik humanitärer Hilfe im Zeichen von Covid-19" am Mittwoch, 28. Oktober im Xplanatorium des Schlosses Herrenhausen.

Anmeldung und Informationen

Aufgrund der geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig. Die Anmeldung ist ab dem 14. Oktober auf veranstaltungen.volkswagenstiftung.de möglich. Informationen zu den Schutz- und Hygienemaßnahmen für den Besuch im Xplanatorium Herrenhausen finden sich auf den Seiten der Volkswagenstiftung unter www.volkswagenstiftung.de

Programm

Podiumsdiskussion
Chris Grodotzki, Sea-Watch, Berlin
Prof. Dr. Fabian Klose, Lehrstuhl für Internationale Geschichte und historische Friedens- und Konfliktforschung, Universität zu Köln
Dr. Lena Kroeker, Sozialanthropologie, Universität Bayreuth
Katja Maurer, medico international, Frankfurt am Main
Prof. Dr. Johannes Paulmann, Leibniz-Institut für Europäische Geschichte, Mainz

Moderation
Axel Rahmlow, Deutschlandfunk Kultur

Termin(e): 28.10.2020 
von 19:00 bis 22:00 Uhr
Ort

Schloss Herrenhausen

  • Herrenhäuser Straße 5
  • 30419 Hannover
Preise:
Der Eintritt ist frei.

Aufgrund der geltenden Schutz- und Hygienebestimmungen ist eine Anmeldung im Vorfeld zwingend notwendig.

Veranstalter: VolkswagenStiftung