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Lesungen & Vorträge

Ilija Trojanow: Nach der Flucht

Der Autor berichtet am 17. April im Literarischen Salon von seinen Erlebnissen und Erfahrungen als Geflüchteter.

Mann © Thomas Dorn

Ilija Trojanow

Auf der Flucht aus Bulgarien wurde Ilija Trojanow als Kind auf den Schultern seines Vaters durch einen Grenzfluss zwischen Ost und West in die Freiheit getragen. Solche Erlebnisse haben in seinem Werk überall Spuren hinterlassen. Zu größter Prägnanz kommt das in den Aphorismen "Nach der Flucht" (2017), etwa: "Nichts an der Flucht ist flüchtig. Sie stülpt sich über das Leben und gibt es nie wieder frei." Zum zurzeit so brisanten Thema hat sich in der deutschsprachigen Literatur bisher kaum jemand so einlässlich geäußert.

Über den Autor

Ilija Trojanow, in Nairobi, Paris, Mumbai, Kapstadt oder Wien gleichermaßen zuhause, spricht viele Sprachen und vermag in den aktuellen politischen Debatten Perspektiven von außen und innen einzunehmen — als Heimkehrer wie als "Fremdkehrer". Trojanow liest und spricht mit dem hannoverschen Literaturwissenschaftler Alexander Košenina zu Flucht — Vertreibung — Exil.

Termin(e): 17.04.2019 ab 20:00 Uhr
Ort

Literarischer Salon

  • Königsworther Platz 1
  • 30167 Hannover
Preise:
10,00 Euro ermäßigt 6,00 Euro
Vorverkauf: