Lesungen & Vorträge

Kostenlose Lesung über Scham und Klassismus

Die Lesung mit Sara Mari Blom am 20. Januar 2026 in Hannover in der Warenannahme setzt sich mit den emotionalen Folgen des Bildungsaufstiegs auseinander.

Arbeitet als freischaffende Künstlerin und Autorin: Sara Mari Blom

Inhaltsangabe zum Buch „Wo ich (nicht) sein sollte“

Bildung, Liebe, Heimat, Glaube, Geld – all das sind Orte, an denen Sara Mari Blom sich schämt. Jahrelang sammelt sie Orte wie diese, bis ihr auffällt: Fast alle ihre Scham-Orte haben mit ihrer Herkunft zu tun – und damit, dass sie diese scheinbar verlassen hat. “Wo ich (nicht) sein sollte” fragt nach den emotionalen Konsequenzen des sogenannten Bildungsaufstiegs. Dieser vielfach angepriesenen Erfolgsgeschichte stellt die Autorin ihre Erlebnisse von Klassismus und innerer Zerrissenheit entgegen. Und sie stellt einen unerbittlichen Hauptakteur vor, der ihr (Er)Leben prägt: Scham.
 

Erschien im Juli 2025: Wo ich (nicht) sein sollte

Über die Autorin Sara Mari Blom

Sara Mari Blom wurde 1994 in Lemgo geboren und studierte Kostümbild in Hannover und Integriertes Design in Bremen. Sie ist Alumna der Tasawar Curatorial Studios 2020/21 des Goethe Instituts Tunis und erhielt das IFA-Stipendium des Cross Culture Programs 2021. Als Künstlerin, Autorin und Arbeiterin beschäftigt sie sich mit dem Verhältnis zwischen Klasse, Raum und Begegnung. Dabei erforscht sie insbesondere den Zwischenraum, der bei Überschreitungen sozialer Klassen entsteht – und die damit verbundene Scham. „Wo ich (nicht) sein sollte“ ist ihr Debüt. 

Termine

20.01.2026 ab 20:00 Uhr

Ort

Warenannahme (Faust-Gelände)
Zur Bettfedernfabrik 3
30451 Hannover

Dies ist eine Veranstaltung mit freiem Eintritt

Pay what you can/Spenden sind gerne gesehen.
Einlass: 19 Uhr.
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