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Lesungen & Vorträge

Laurie Penny: Bitch Doktrin. Gender, Macht, Sehnsucht

Die britische Autorin liest in der Reihe "Klartext: Feminismus" am 6. März im Literaturhaus Hannover.

"An dieser Autorin führt momentan kein Weg vorbei" (Deutschlandradio Kultur): Laurie Penny ist "derzeit die wichtigste junge Feministin" (DIE ZEIT) und eine "Alternative für alle, denen der zeitgenössische Feminismus zu unintellektuell, zu humorfrei, zu lasch ist" (KulturSPIEGEL).

Klug und kompromisslos, fulminant und wortgewaltig sind Laurie Pennys herausragende Essays, die sie zu einer der wichtigsten Stimmen und Ikone des jungen, zeitgenössischen Feminismus machen. Immer wieder spricht und schreibt Penny über sexuelle Gewalt, Liebe, Armut und Vorurteile, Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen – und über den feministischen Prozess und die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, und neue Genderrollen zu erfinden. Auch in ihrem neuesten Werk "Bitch Doktrin" wirft Penny einen scharfen Blick auf die brennenden Themen unserer Zeit: vom Schock der Trump-Wahl und den Siegen der extremen Rechten bis zu Cybersexismus und Hate Speech. Denn gerade in Zeiten sich häufender Krisen in Europa und Amerika ist es, so Penny, Verpflichtung, für die Gleichstellung von Frauen, People of Colour und LGBT zu streiten. Weit davon entfernt, einen Kampf gegen "die Männer" zu führen, geht es Penny um Fairness, Umverteilung von Vermögen, Macht und Einfluss – und darum, als Frau die Stimme zu erheben.

Die Autorin

Laurie Penny, geb. 1986 in London, hat Literaturwissenschaft in Oxford und Harvard studiert. Heute lebt sie in London und schreibt u.a. für den Guardian, die New York Times, den New Statesman und für New Inquiry sowie auf Twitter, wo sie über 160 000 Follower hat. Ihre Bücher "Fleischmarkt. Weibliche Körper im Kapitalismus" (2012), "Unsagbare Dinge. Sex, Lügen und Revolution" (2015) und "Babys machen & andere Storys" (2016) machten Penny zur Ikone des jungen Feminismus.

Die Moderatorin und Übersetzerin

Mithu Melanie Sanyal, geb. 1971 in Düsseldorf, studierte deutsche und englische Literatur und promovierte über die Kulturgeschichte des weiblichen Genitals. Sie ist Referentin für Genderfragen und Dozentin an verschiedenen Universitäten, schreibt u.a. für WDR, Deutschlandfunk, Missy Magazine, zudem die taz-Kolumne "Mithulogie". Sanyal veröffentlichte u.a. "Vulva. Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts", "Ich bin kein Sexist, aber…" und zuletzt "Vergewaltigung" und wurde mehrfach ausgezeichnet.

Leserin des deutschen Textes

Lisa Natalie Arnold, geb. 1982, spielte in Hamburg am Thalia Theater sowie am Deutschen Schauspielhaus, anschließend am Düsseldorfer Schauspielhaus und gehört seit 2011 zum Ensemble des Schauspiel Hannover.

Termin(e): 06.03.2018 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort

Literaturhaus Hannover

  • Sophienstraße 2
  • 30159 Hannover
Preise:
Eintritt 10,00 €
Ermäßigt 6,00 €