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Lesungen & Vorträge

Lesung für Pressefreiheit im Schauspielhaus

Das Schauspiel Hannover beteiligt sich am 10. Dezember um 19:00 Uhr in Cumberland an den weltweiten Lesungen in Gedenken an den getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, zu denen das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte aufgerufen hat.

Theater von außen. © Schauspiel Hannover (Quelle)

Das Schauspielhaus Hannover.

In dem von zahlreichen Literaturnobelpreisträgern, wie Elfriede Jelinek, Herta Müller und Margaret Atwood unterzeichneten Aufruf für die weltweite Lesung, wird "die vollständige und transparente Aufklärung des Falls" gefordert. Die Ermordung Khashoggis sei der Höhepunkt einer Reihe von unaufgeklärten Morden an Journalisten in den letzten Jahren, wie auch andere Beispiele, etwa aus Mexiko oder Malta zeigten. Die Initiatioren und Unterzeichner weisen darauf hin, dass die Presse- und Meinungsfreiheit überall bedroht ist. Vor diesem Hintergrund sollen die Texte Khashoggis sowie Texte anderer ermordeter oder verfolgter Journalisten gelesen werden. In Hannover lesen u. a. Rania Mleihi (Dramaturgin Schauspiel Hannover), Christina Végh (Kestnergesellschaft) und Ulrika Engler (Landeszentrale für politische Bildung) Texte von Jamal Khashoggi und Ján Kuciak.

Termin(e): 10.12.2018 ab 19:00 Uhr
Ort

Staatstheater Hannover

  • Prinzenstraße 9
  • 30159 Hannover

Der Eintritt ist frei, Zählkarten gibt es an den Kassen der Staatstheater.