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Dichter Gerrit Engelke

© Stadtbibliothek Hannover

Gerrit Engelke

Menschheitspathos, Großstadtlärm und Weltbürgertum

Vortrag: Prof. Dr. Florian Vaßen von der Leibniz Universität Hannover stellt den vergessenen Dichter Gerrit Engelke vor.

Gerrit Engelke ist selbst in Hannover, seiner Heimatstadt, weitgehend unbekannt.
 
Viele Dichter werden im Laufe der Zeit vergessen, einst berühmte ebenso wie eher unbekannte oder verkannte. Die Ursachen sind vielfältig: Tagesaktualität, gesellschaftliche Veränderungen, neue Literaturströmungen, andere Schreibweisen und daraus folgend ein modifiziertes Interesse in der Literaturkritik und bei den Leser/innen.

Warum also heute Engelke lesen? Die gängigen Charakterisierungen lauten: Arbeiterdichter, Feierabendlyriker, Expressionist, aber – zumindest zu seiner Zeit – auch "kongeniales Talent" und sogar "Lichtgestalt". Die meisten seiner Gedichte sind uns heute fremd, eine Fremdheit, die uns allerdings durchaus neugierig machen sollte.

Gerrit Engelkes Werke sind voller Widersprüche, sachliches Beschreiben steht z.B. neben idealistischem Menschheitspathos. Immerhin ist er Zeitzeuge der hannoverschen Stadtgeschichte und auch sein Pazifismus und seine Orientierung an Europa sind heute noch von Bedeutung.

Termin(e): 22.11.2018 
von 19:30 bis 21:00 Uhr
Ort

Stadtbibliothek

  • Hildesheimer Straße 12
  • 30169 Hannover
Preise:
Eintritt 05,00 €

Der Eintritt ist an der Abendkasse zu begleichen.

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