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Wissenschaft & Wirtschaft

Radioaktivität in der Umwelt: Die Suche nach den Tätern

Mit einem lückenlosen Messnetzwerk können Spezialisten jeden Störfall nachweisen. Wie sie Tätern auf die Spur kommen, ist das Thema bei Herrenhausen Late am 16. Mai im Schloss Herrenhausen.

Ein Discjockey © Isabel Winarsch für VolkswagenStiftung

DJ Richmond liefert den musikalischen Rahmen bei Herrenhausen Late im Tagungszentrum Schloss Herrenhausen

Die Freisetzung von Radioaktivität in die Umwelt zählt zu den Bedrohungsszenarien, auf die die Menschheit höchst emotional reagiert. Ob durch Unfälle, Terrorakte oder militärische Aktivitäten - jede größere Freisetzung hat das Potenzial, das Gefüge der Gesellschaft zu zerrütten. Neben den bekannten Unfallszenarien, wie Tschernobyl und Fukushima, gab es zahlreiche weitere Störfälle, die zwar weniger bekannt sind, sich aber als fast ebenso gesundheitsschädlich herausstellten. Wer auch immer für die Emission verantwortlich ist - es gibt stets gute Gründe, die "Sauerei" zu verheimlichen.

Expertenvortrag

Wie kann radioaktive Freisetzung detektiert und der Übeltäter identifiziert werden? Die europäische Staatengemeinschaft entwickelte aus den Lehren der Vergangenheit ein Messnetzwerk, das heute in der Lage ist, jede noch so kleine Freisetzung aufzuspüren und einer Quelle zuzuordnen. Bis es allerdings soweit war, gab es peinliche Rückschläge und in den Zeiten des atomaren Wettrüstens ein brutales Gerangel hinter den Kulissen. In seinem Vortrag am 16. Mai im Tagungszentrum des Schlosses Herrenhausen taucht Georg Steinhauser vom Institut für Radioökologie und Strahlenschutz ein in eine Welt der Geheimdienste, der politischen Propaganda, der Beschuldigungen und Dementi. Heimliche Kernwaffentests, vertuschte Unfälle und öffentliche Verwirrung sind nur drei von vielen Themen für einen garantiert spannenden Abend.

Termin(e): 16.05.2018 
von 20:30 bis 22:30 Uhr
Ort

Schloss Herrenhausen

  • Herrenhäuser Straße 5
  • 30419 Hannover
Preise:
Eintritt frei

Einlass ab 19:45 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Kapazitäten sind jedoch begrenzt.