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Veranstaltungen & Meldungen

Welche Revolution(en) werden wir erlebt haben werden?

Im Rahmen der HANNAH ARENDT TAGE zeigt das (Kunst-)Kollektiv "Institut für Widerstand im Postfordismus" am 26. Oktober in der Kunsthalle Faust eine Performance zur Entwicklung von Widerstand. 

Eine Frau am Computer, eine andere vor einer Leinwand im dunklen Raum. © HANNAH ARENDT TAGE (Quelle)

Das "Institut für Widerstand im Postfordismus" sucht die Zukunft des Widerstands. 

Das (Kunst-)Kollektiv "Institut für Widerstand im Postfordismus" schafft in seinen Performances eine Plattform, auf der gemeinsam zukünftige Geschichte geschrieben werden kann. Als ein interdisziplinärer Zusammenschluss von Theoretiker*innen, Künstler*innen und Aktivist*innen tritt es in unterschiedlichen Formaten mit der Erstellung von Prognosen an die Öffentlichkeit – wie wird sich der Widerstand bis 2029 entwickeln? Dazu eröffnet das Institut regelmäßig einen Spekulationsraum zwischen Performance und Diskurs, in dem gesellschaftliche Diagnose, politische Prognose und künstlerische Propaganda Hand in Hand gehen. Nach einer Lecture öffnet sich die Runde für die gemeinsame Planung der Zukunft des Widerstands. Jeder ist dazu aufgerufen, sich an der widerständigen Geschichtsschreibung zu beteiligen.

Ablauf der Veranstaltung

  • Grußwort: Konstanze Beckedorf, Sozial- und Sportdezernentin, Kulturdezernentin i. V.
  • Gast: Birte Vogel, ICAN Deutschland e.V. (International Campaign to Abolish Nuclear Weapons). 2017 wurde die Organisation mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Eine Veranstaltungsreihe des Instituts für Widerstand im Postfordismus. Von und mit: Vega Damm, Michaela Muchina, Elisa Müller, Inga Schaub, Christoph Wirth – Produktionsbüro ehrliche Arbeit. Das Projekt wurde ermöglicht durch flausen+ – young artists in residence.

Team und Untersützung

Über das Institut für Widerstand im Postfordismus

Das "Institut für Widerstand im Postfordismus" ist ein Projekt des Theater/Perfomance/Labels "müller*****", das 2008 von Elisa Müller gegründet wurde. In performativen Projekten und Interventionen werden alternative und zukünftige Geschichtsschreibungen anhand von Konstruktion und Dekonstruktion von Fakten, Fiktionen und Geschichten entwickelt.

Termin(e): 26.10.2018 ab 19:00 Uhr
Ort

Kunsthalle Faust

  • Zur Bettfedernfabrik 3
  • 30451 Hannover

Anmeldung erforderlich bis zum 12. Oktober 2018 unter: hat@hannover-stadt.de