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Veranstaltungen

Gedenken an die Deportation aus Hannover nach Riga

Am Montag, den 17. Dezember 2018 laden Landeshauptstadt Hannover und Region Hannover zum zentralen Gedenken an die Opfer der Deportationen aus Hannover an das Holocaust-Mahnmal auf dem Opernplatz ein.

Oberbürgermeister Stefan Schostok mit Schülerinnen und Schülern der Humboldtschule bei der Gedenkveranstaltung an die Deportation in das Ghetto Riga, 19. Dezember 2017 © LHH

Oberbürgermeister Stefan Schostok mit Schülerinnen und Schülern der Humboldtschule bei der Gedenkveranstaltung an die Deportation in das Ghetto Riga, 19. Dezember 2017

Am 15. Dezember 1941 wurden 1001 Juden aus Hannover und Umgebung vom Bahnhof Fischerhof nach Riga deportiert, nur 69 überlebten die Deportation und Verfolgung. Anlässlich der größten Deportation aus Hannover wird an alle Opfer gedacht, die in den sieben Transporten über den Bahnhof Fischerhof nach Riga, Warschau, Auschwitz und Theresienstadt deportiert wurden. Zusätzlich wurden weitere Menschen aus Hannover über den alten Güterbahnhof Möhringsberg verschleppt.

Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule werden die Gedenkveranstaltung inhaltlich vorbereiten und begleiten. Die Schule hatte anlässlich des 75. Jahrestags der Riga-Deportation im Jahr 2016 die Patenschaft für das Gedenken am Mahnmal übernommen.

Es folgt eine Kranzniederlegung und das Kaddish der Jüdischen Gemeinde Hannover.

Termin(e): 17.12.2018 
von 12:00 bis 13:30 Uhr
Ort

Holocaust-Mahnmal am Opernplatz

  • Opernplatz
  • 30159 Hannover