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Dr. Jan Lohl

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Bildung

Jan Lohl: 1968 und NS-Gefühlserbschaften

Mit seinem Vortrag "Verweigern wir uns total den Nazis" widmet sich Dr. Jan Lohl (Sozialpsychologe, Frankfurt a.M.) dem Thema 1968 und NS Gefühlserbschaften. Ein Abend im Zuge der Vortragsreihe der Arbeitsgemeinschaft Politische Psychologie" Die 68er Bewegung. Eine politisch-kulturelle Revolte und ihre Nachwirkungen" in Zusammenarbeit mit der Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover.

Dr. Jan Lohl © Ag PolPsy

Dr. Jan Lohl

Der Vortrag setzt sich mit der besonderen psychosozialen und politischen Dynamik der westdeutschen Protestbewegung der 1960er und 1970er Jahre auseinander. Hierbei wird zunächst ein differenziertes Bild dieser Bewegung gezeichnet und progressive Momente ebenso herausgestellt wie problematische Aspekte, blinde Flecken und Verwerfungen.
Anschließend werden die transgenerationalen Nachwirkungen des Nationalsozialismus in Familien von Tätern, Mitläufern und Zuschauern der NS-Verbrechen skizziert. Vor diesem Hintergrund fragt der Vortrag nach dem Stellenwert, den diese Nachwirkungen für die Protestbewegung und insbesondere für ihre Auseinandersetzung mit der NS-Zeit hatten. Deutlich werden soll, dass sich die besondere Dynamik von „68“ jenseits der transgenerationalen Nachwirkungen nicht verstehen lässt.
Referent: Dr. Jan Lohl, Sigmund-Freud-Institut/Goethe-Universität Frankfurt
Moderation: Prof. Dr. Rolf Pohl, ehemals Leibniz Universität Hannover/Institut für Soziologie
Haus der VHS, Burgstraße 14, Saal

Termin(e): 08.11.2018 
von 18:30 bis 19:45 Uhr
Ort

Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover

  • Burgstraße 14
  • 30159 Hannover