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Sonstiges

Podiumsdiskussion: Presse- und Meinungsfreiheit

Die Amnesty International Gruppe lädt am 12. November zu einer Podiumsdiskussion in den Pavillon. Thema ist unter anderem die aktuelle Entwicklung in Osteuropa sowie die Möglichkeit, dieser entgegenzuwirken.

Demonstrierende Menschen © Amnesty International / Grzegorz Zukowski

Trotz vieler Porteste, wie hier im Juli 2017 in Warschau, hat der polnische Präsident das Justizgesetz unterzeichnet. 

Presse- und Meinungsfreiheit in Gefahr?

"Die Presse muss die Freiheit haben, alles zu sagen, damit gewisse Leute nicht die Freiheit haben, alles zu tun" (Alain Peyrefitte, französischer Politiker und Journalist). Hört man auf Peyrefitte scheinen die aktuellen Entwicklungen im Weltgeschehen umso besorgniserregender: Gestärkte populistische Parteien und Gruppierungen in Amerika und europäischen Ländern; Politiker, die journalistische Arbeit als Lügenpresse diskreditieren wollen; Verfassungsänderungen, welche die Macht Einzelner stärken. Welche Räume können zivilgesellschaftliche Akteure und Medien für ihre Arbeit nutzen, um den aktuellen Trends der populistischen Meinungsmache und politischen Einschränkungen entgegenzuwirken?

Am Beispiel der osteuropäischen Länder Polen, Rumänien und Ungarn möchten Amnesty International mit den Gästen Dr. Gerhard Schüsselbauer (Gesamteuropäisches Studienwerk e.V.), Keno Verseck (Journalist) und Andreea Toma (Amnesty International Bucharest, Rumänien) versuchen, die Entwicklungen der letzten Jahre zu verstehen. Es wird darüber diskutiert, welche Handlungsspielräume der Zivilgesellschaft und den Medien unter eingeschränkter Pressefreiheit und politischem Druck noch zur Verfügung stehen und welche Rolle sie dabei spielen können, Presse- und Meinungsfreiheit wiederherzustellen.

Termin(e): 12.11.2018 ab 19:30 Uhr
Ort

Kulturzentrum Pavillon

  • Lister Meile 4
  • 30161 Hannover