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Veranstaltungen

Was tun gegen Rechts im Stadion?

Affenlaute, Sündenbock, „unerwünschter Nachbar“:
Der Rassismus im Fußball ist vielfältig.

Mit den Podiumsgästen werden am 22. März im Regionshaus zuerst die aktuellen Tendenzen im und um das Stadion herum beleuchtet, um dann zu diskutieren, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um diese zu bekämpfen.

Sport, insbesondere Fußball, ist nicht unpolitisch. Schon seit den 1980er nutzen rechte und rechtsextreme organisierte und unorganisierte Gruppen immer wieder das Stadion als Agitationsfeld.

Dabei ist der Rassismus vielfältig: Von Beleidigungen von angeblich als nichtdeutsch identifizierten Spielerinnen und Spieler über diskriminierende Spruchbänder und Sprechchöre bis hin zu wohlkalkulierten Aussagen von rechten Politikerinnen und Politikern. Auch vor körperlicher Gewalt wird nicht halt gemacht. Dabei ist dies sowohl in den unteren als auch in den Spitzenligen zu beobachten. Die Symptome mögen verschieden sein, die Wirkung ist doch bei allen Ausdrucksformen die Gleiche.

Ein überregionaler Abend mit lokalem Bezug!

Podiumsgäste

  • Tuğba Tekkal (Profi-Fußballerin und Initiatorin von Integrations-Projekten u.a. Scoring Girls)
  • Ewald Lienen (ehemaliger Fußballspieler, Trainer und jetziger technischer Direktor beim FC St. Pauli)
  • Frank Schmidt (Präsidium Niedersächsischer Fußballverbund e. V., Ausschussvorsitzender gesellschaftliche Verantwortung)
  • die Initiative Hannover Rechts Außen

Moderation

Journalistin Tanja Schulz

Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (11. - 24.03.2019).

Termin(e): 22.03.2019 ab 18:00 Uhr
Ort

Region Hannover

  • Hildesheimer Straße 18
  • 30169 Hannover

Haus der Region
Raum N003
Hildesheimer Str. 18
30169 Hannover