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Wissenschaft & Wirtschaft

ALS-Tag an der MHH

Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Mediziner erhalten Infos zur myotrophen Lateralsklerose (ALS) am 23. Februar in der Medizinischen Hochschule.

Stele mit dem Schriftzug MHH inmitten von Bäumen © Karin Kaiser / MHH

An der MHH führen Chirurgen jährlich bis zu 500 Organtransplantationen durch – dennoch stehen viele Patienten auf der Warteliste, die immer häufiger mit Kunstherzen versorgt werden.

Bei ALS bilden sich in Gehirn und Rückenmark die motorischen Nervenzellen zurück, so dass es zu einer Lähmung fast aller Muskeln und nach wenigen Jahren zum Tod durch Atemschwäche kommt. In Deutschland sind etwa 6.000 Menschen von dieser Krankheit, die durch die "Ice-Bucket-Challenge" 2014 und durch den kürzlichen Tod von Stephen Hawkings besser bekannt wurde, betroffen. Die bisher verfügbaren Medikamente können das Fortschreiten der ALS nur gering verzögern. Die weltweite intensive Forschung zeigt jetzt jedoch erste therapeutische Erfolge bei erblichen Formen der Krankheit.

Informationsveranstaltung

Die Diagnosegruppe ALS und der Landesverband Bremen/Niedersachsen der DGM sowie die ALS-Ambulanz der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) laden Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Mediziner zu einer Informationsveranstaltung am 23. Februar ein, um über medizinethische Probleme, Behandlungsmöglichkeiten und neueste Forschungsergebnisse zu informieren. Darüber hinaus gibt es Gelegenheit für Fragen und Diskussionen.

Anmeldung

Eine Anmeldung ist erwünscht bis zum 20. Februar bei Ingrid Haberland, unter Telefon +49 5101 8195409 oder per E-Mail: ingrid.haberland@dgm.org

Termin(e): 23.02.2019 
von 10:00 bis 16:30 Uhr
Ort

Medizinische Hochschule Hannover

  • Carl-Neuberg-Straße 1
  • 30625 Hannover
Preise:
Die Teilnahmegebühr beträgt 6,00 €.

Veranstaltungsort ist Hörsaal H, Gebäude I1, Ebene HO.